Arminias neuer Finanzgeschäftsführer: Markus Rejek. - © picture alliance / Sven Simon
Arminias neuer Finanzgeschäftsführer: Markus Rejek. | © picture alliance / Sven Simon

Arminia Geschäftsführer Rejek: „Arminia ist kein Kunstprodukt“

Kurz-Interview mit dem neuen Geschäftsführer

Jörg Fritz

Markus Rejek ist der neue Finanz-Geschäftsführer bei Arminia Bielefeld. Im Interview erklärt er, warum er sich für Arminia entschieden hat. Herr Rejek, welche Gründe waren für Sie maßgeblich, bei Arminia Bielefeld als Geschäftsführer zu unterschreiben? Markus Rejek: Ich hatte schon längere Zeit Kontakt zu Präsident Hans-Jürgen Laufer. Wir haben uns angenähert. Schließlich musste ich mir erst ein Bild über die Finanzen des Vereins machen. Überzeugt haben mich viele andere Punkte. Arminia ist kein Kunstprodukt, sondern ein Traditionsklub. Kontinuität und Seriosität in der Führung sind gegeben. Deshalb nehme ich die Herausforderung an. Wie bewerten Sie den Ist-Zustand von Arminia Bielefeld? Rejek: Sportlich läuft es derzeit überproportional gut. Es macht Spaß, zumal der Etat im unteren Drittel der 2. Bundesliga liegt. Alle Arminen sollen sich jetzt freuen, aber nicht in blinde Euphorie verfallen. Muss der Verein zeitnah nicht aufsteigen, um finanzielle Stabilität zu erlangen? Rejek: Ich bin kein Freund davon, Sterne vom Himmel zu holen. Aufstiegserwartungen sind kaum zu halten. Er verbietet sich daher für mich, darüber zu sprechen. Wie sieht Ihre Zusammenarbeit mit Sport-Geschäftsführer Samir Arabi und Gerrit Meinke als Geschäftsführer der Stadiongesellschaft aus? Rejek: Mit Samir Arabi habe ich mich schon oft ausgetauscht. Mit Gerrit Meinke habe ich noch nicht gesprochen. Das werde ich nachholen. Wie wollen Sie neue Sponsoren für Arminia finden? Rejek: Arminia muss auch überregionale Unternehmen mit Themen begeistern. Diese Themen müssen wir finden. Wie beurteilen Sie im Nachhinein Ihr Engagement bei den Löwen in München? Rejek: In der Krise lernt man mehr als bei Erfolgen.

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