Weiß um den Ernst der Lage: Samir Arabi. - © Christian Weische
Weiß um den Ernst der Lage: Samir Arabi. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Leistungen der Arminen machen Arabi Hoffnung auf Sieg gegen Braunschweig

Selbst ein Unentschieden könnte am Ende zu wenig sein

Carsten Blumenstein

Bielefeld. Die Entscheidung naht. Wenn der DSC Arminia am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig (Anstoß um 15.30 Uhr, Liveticker auf nw.de) verliert, könnte bei einem Sieg von Würzburg sowie Unentschieden von Aue, Düsseldorf und 1860 München der Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga feststehen. Daher ist ein Sieg Pflicht, denn selbst ein Unentschieden könnte am Ende zu wenig sein. Auch Arminias Sport-Geschäftsführer Samir Arabi weiß um den Ernst der Lage. „Die Situation ist heikel, das ist aber allen bekannt", sagt der 38-Jährige. „Hoffnung machen mir die Leistungen der vergangenen Wochen." Man habe in den letzten acht Partien nur gegen den Spitzenreiter VfB Stuttgart verloren. „Richtig ist aber, dass uns ein Punkt gegen Braunschweig nicht weiterhilft", erklärt Arabi. Arminia hat seit der Inthronisierung von Saibene Ende März zur Stabilität zurückgefunden, aber auch einige Zähler liegen lassen. So in den letzten beiden Begegnungen gegen Fürth und in Bochum. „Das waren enge Spiele. Wir waren nicht in der Lage, sie für uns zu entscheiden", sagt Arabi. Für den Sportchef gestalten sich die Gespräche über den Verbleib von Spielern über die Saison hinaus oder mit potenziellen Neuzugängen schwierig. Niemand weiß, ob er für die 2. oder 3. Liga unterschreibt. Eine Pause muss am Sonntag Innenverteidiger Brian Behrendt (Gelbsperre) einlegen. Als Ersatz stehen Stephan Salger und Malcolm Cacutalua parat.

realisiert durch evolver group