Jeff Saibene, neuer Trainer von Arminia Bielefeld, mit David Ulm. - © Wolfgang Rudolf
Jeff Saibene, neuer Trainer von Arminia Bielefeld, mit David Ulm. | © Wolfgang Rudolf

Arminia Bielefeld Neuer DSC-Trainer: „Ich kenne Arminia seit meiner Kindheit“

Jeff Saibene betont im Gespräch sein Wissen um die Notwendigkeiten im Abstiegskampf

Peter Burkamp

Nachdem sich Jeff Saibene als neuer Trainer von Arminia Bielefeld vorgestellt hat, stellt sich die Frage: Wie gut kennt sich der Luxemburger mit Arminia aus? Herr Saibene, Sie haben schon vor längerer Zeit in Thun angekündigt, aufhören zu wollen. Welche Pläne hatten Sie zu diesem Zeitpunkt? Jeff Saibene: Ich hatte meine Entscheidung so begründet, dass ich eine neue Motivation suche und einen Karrieresprung machen will. Mein Ziel war klar die 1. oder 2. Bundesliga. Wenn 2. Liga, dann ein Traditionsverein. Dass es dann so schnell gehen würde, damit habe ich nicht gerechnet. Der Wechsel zu Arminia bedeutet auch Abstiegskampf. Haben Sie Erfahrung damit? Saibene: Ich habe den FC Thun zwei Mal als Tabellenletzter übernommen und mehr oder weniger souverän gerettet. Ich kenne die Situation. Ich weiß, wie ich mit der Mannschaft umgehen muss, um erfolgreich zu sein. Ich bin aber auch aufgestiegen. Im ersten Jahr mit dem FC St. Gallen sind wir Dritter geworden und haben uns für die Gruppenphase in der Europa League qualifiziert. Das war ein unglaublicher Erfolg für den Verein. Was wissen Sie über die 2. Liga in Deutschland? Saibene: Ich bin ein Fußballfanatiker. Ich kenne die Ligen in Deutschland. Was sagt Ihnen Arminia Bielefeld? Saibene: Ich kenne Arminia seit meiner Kindheit. Ich erinnere mich noch an Wolfgang Kneib als Torwart. Die Alm war ein Begriff für mich. Arminia ist für mich ein riesen Traditionsverein mit einem riesen Potenzial, mit Fankultur und Begeisterung. Das Spiel am Freitag war noch Mal eine Bestätigung, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Es ist für mich eine riesen Herausforderung hier arbeiten zu dürfen. Was macht Sie zuversichtlich, mit Arminia Bielefeld den Klassenerhalt zu schaffen? Saibene: Das Spiel vom Freitag war ein Zeichen: diese Mannschaft lebt, diese Mannschaft kann guten Fußball spielen, sie hat Leidenschaft. Wir müssen auf dieser Schiene weiterarbeiten mit dem Trainer-Team zusammen. Ich werde mich mit Carsten Rump intensiv unterhalten. Er hat einen super Job gemacht. Ich werde mich hüten, jetzt alles umzustellen. Ich glaube nicht, dass die Mannschaft schwer trainierbar ist. Carsten Rump hat bewiesen, dass es nicht so ist. Das Spiel gegen Kaiserslautern ist eine gute Basis, mit der wir arbeiten können.

realisiert durch evolver group