Jeff Saibene hat noch keine Freigabe seines Vereins. - © dpa
Jeff Saibene hat noch keine Freigabe seines Vereins. | © dpa

Arminia Bielefeld Arminias potenzieller Trainerkandidat Saibene mauert noch

Der Mann aus Luxemburg hat noch keine Freigabe seines Klubs. Er wartet das Spiel des FC Thun gegen den FC St. Gallen am Sonntag ab

Jörg Fritz

Bielefeld. Ein Besuch des Arminen-Spiels gegen Lautern sei für ihn niemals ein Thema gewesen, erklärte Jeff Saibene, Kandidat von Arminias Sport-Geschäftsführer Samir Arabi als Nachfolger des freigestellten Trainers Jürgen Kramny, im Gespräch mit der NW. Der 48-jährige Luxemburger ist seit 2015 Trainer des Schweizer Erstligisten FC Thun und bereitet seinen Klub auf das am Sonntag stattfindende Prestigeduell gegen den FC St. Gallen vor. „Dieses Spiel hat absolute Priorität für mich", betonte Saibene, der ein Angebot der Arminia vorliegen hat. Saibene äußerte sich gegenüber dem Luxemburger Wort positiv über Arminia. Er hält den Zweitligisten für einen „interessanten Klub". Derzeit werden Nebelkerzen geworfen, wann Saibene neuer DSC-Trainer werden könnte. „Es sind alles nur Spekulationen. Ein Besuch in Bielefeld ist daher nicht geplant. Wir müssen abwarten, was noch passiert", ergänzte der Luxemburger, dessen Statement durchaus taktischer Art sein kann. Er wartet möglicherweise das Thuner Spiel am Sonntag ab und bekennt sich dann öffentlich zur Arminia. Am Freitagabend ging der FC Thun schließlich in die Offensive. „Aufgrund von Falschmeldungen sehen sich der FC und Saibene gezwungen, festzuhalten, dass zum jetzigen Zeitpunkt weder der FC Thun Saibene die Freigabe für einen Wechsel erteilt hat noch zwischen Saibene und Arminia eine Einigung erzielt wurde." Samir Arabi stellte klar: „Es kommt auf jeden Fall ein neuer Trainer von außen – bis Mittwoch oder früher. Rump und Hille bleiben Co-Trainer."

realisiert durch evolver group