Kämpferisches Vorbild: Arminias Rechtsverteidiger Florian Dick nimmt den Ball an und stürmt in Richtung des gegnerischen Tores.  - © Christian Weische
Kämpferisches Vorbild: Arminias Rechtsverteidiger Florian Dick nimmt den Ball an und stürmt in Richtung des gegnerischen Tores.  | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Arminias Rechtsverteidiger Florian Dick setzt gegen München auf Ruhe

Vermeidung der individuellen Ausrutscher: „Wir wollen etwas mit nach Hause nehmen“

Jörg Fritz

Bielefeld. Florian Dick zählt zweifelsfrei zu den erfahrensten Angestellten des DSC Arminia Bielefeld. Der 31 Jahre alte Rechtsverteidiger hat bereits bei seinen früheren Stationen in Kaiserslautern und Karlsruhe Höhen und Tiefen im Profifußball erleben dürfen. Gerade deshalb zeigt er sich von der momentanen Situation, nur fünf Punkte, aber 16 Gegentore aus den letzten sieben Spielen, auch nicht hektisch berührt. „Es gilt, die Ruhe zu bewahren", sagt Dick, der bereits nach Hinrundenende mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität geblieben ist, „als einige schon von höheren Zielen träumten". Für Dick ist „es eine Frage der Konzentration, dass sich zuletzt so viele persönliche Fehler im Spiel der Arminen eingeschlichen haben. Wir haben als Mannschaft 29 Punkte erkämpft und werden uns auch aus dem aktuellen Schlamassel herausziehen", gibt sich der Abwehrspieler zuversichtlich. „Unser Ziel ist daher, aus dem Auswärtsspiel am Sonntag beim TSV 1860 München etwas mit nach Hause zu nehmen." Nach den drei Vergleichen mit den Topteams SC Freiburg (1:4), VfL Bochum (2:2) und dem 1. FC Nürnberg (0:4) stehen für die Mannschaft von Trainer Norbert Meier jetzt drei Endspiele zur Klassensicherung gegen 1860 München, Fortuna Düsseldorf und dem SV Sandhausen an. Nach diesen drei Duellen gegen gleichwertige Gegner dürften die Arminen wissen, wohin die Reise gehen wird. Gelassenheit sollte das erste Gebot sein Auch wenn sich das Bielefelder Punktepolster auf Relegationsrang 16 auf fünf Zähler reduziert hat, sollte Gelassenheit beim Aufsteiger das erste Gebot sein. Bis auf 1860 München (10 Punkte aus den sieben Spielen des Jahres 2016) haben die übrigen Teams im unteren Tabellendrittel kaum nennenswerte Punkterfolge verbuchen können. Arminia (5), FSV Frankfurt (6), Fortuna Düsseldorf (4), SC Paderborn (6) sowie der MSV Duisburg (6) blieben allesamt hinter den Erwartungen zurück. Auch wenn Arminias Auswärtsbilanz in München mit nur einem Sieg, einem Unentschieden, aber acht Niederlagen in der Vergangenheit negativ ausgefallen ist, soll zu Frühlingsbeginn der Bock umgestoßen werden. Florian Dicks Rezept: „Fußball ist ein Fehlerspiel. Wir müssen diese minimieren." Bei einer Umfrage unter unseren Lesern, wer von den beiden OWL-Teams den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga schafft, sind 29 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Arminia Bielefeld und der SC Paderborn zweitklassig bleiben. 33 Prozent glauben, dass nur Arminia drin bleibt. Sieben Prozent sagen zwei OWL-Absteiger voraus. Sehen Sie hier die Umfrageergebnisse:

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