Torjubel im Breisgau: Fabian Klos (hier mit Manuel Junglas) weiß, wie es ist, gegen Freiburg zu treffen. Er erzielte im Hinspiel die 1:0-Führung und ist nach seiner Sperre wieder dabei. - © Christian Weische
Torjubel im Breisgau: Fabian Klos (hier mit Manuel Junglas) weiß, wie es ist, gegen Freiburg zu treffen. Er erzielte im Hinspiel die 1:0-Führung und ist nach seiner Sperre wieder dabei. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Für Arminia geht's mit Kapitän Fabian Klos gegen starke Freiburger

Der DSC-Kapitän und Behrendt haben ihre Sperren abgesessen

Peter Burkamp

Bielefeld. Englische Wochen mögen kraftraubend sein. Sie bieten aber auch den Vorteil, dass sich Mannschaft und Umfeld nicht eine ganze Woche lang über eine Niederlage ärgern müssen. So haben die Arminen das 2:3 vom Sonntag in Heidenheim, ein Spiel, „das wir niemals hätten verlieren dürfen" (Trainer Norbert Meier), schnell abzuhaken versucht. Die Aufmerksamkeit gilt dem Heimauftritt gegen den SC Freiburg am Mittwoch, Anstoß 17.30 Uhr, in der Schüco-Arena (Liveticker auf nw.de) Zum Heidenheim-Spiel hätte er ohnehin nichts mehr beitragen können, meinte Norbert Meier. Die individuellen Fehler, die zu den drei Gegentoren (Saisonrekord) geführt hatten, sprachen für sich. „In allen Lebenslagen werden Fehler gemacht. Wir werden die Spieler jetzt nicht verdammen", betonte Meier. Arminias Trainer ist sich sicher, dass seine Mannschaft die jüngste Niederlage ausblenden und sich problemlos auf das Freiburg-Spiel einstellen werde. Innenverteidiger Stephan Salger erwartet „eine der fußballerisch besten Mannschaften der Liga", die, so der Trainer, „nach zwei Auftaktniederlagen nun zwei Mal hintereinander gewonnen hat und wieder in der Spur ist". Bei allem Respekt vor dem Gegner wollen die Arminen ihr Licht keinesfalls unter den Scheffel stellen. „Wir haben schon mehrfach bewiesen, dass wir auch solche Mannschaften zu beschäftigen wissen. Bei uns gewinnt man nicht mal eben im Vorbeilaufen", sagte Meier. Im Hinspiel sahen sich die Bielefelder nach der Pause zwar Freiburger Dauerdruck ausgesetzt, der 2:2-Ausgleich des Erstligaabsteigers war jedoch als glücklich zu bezeichnen, da er erst in der 90. Minute fiel. „Wir sind sicherlich nicht der Favorit gegen Freiburg", meinte Meier. Trotzdem würde er im Vorfeld ein Unentschieden nicht unterschreiben. „Wir müssen wieder an unsere Grenzen gehen, dann werden wir ein ordentliches Ergebnis erzielen", gibt sich auch Stephan Salger selbstbewusst. Mindestens zwei personelle Änderungen gegenüber dem Sonntag sind zu erwarten. Für den gesperrten Mittelfeldspieler Tom Schütz wird Norbert Meier Brian Behrendt, der seine zwei-Spiele-Sperre abgesessen hat, nominieren. „Entsperrt" ist auch Torjäger Fabian Klos, der wieder die Sturmspitze geben wird. „Er ist ausgeruht. Das kann ein Vorteil sein, aber auch Klos muss sich zusammen mit der Mannschaft immer wieder beweisen", sagte Meier. Bei der Besetzung der Startelf ist es DSC-Trainer Meier wichtig, dass „die Balance in der Mannschaft stimmt". Durch die Winterneuzugänge habe er mehr Alternativen, ob die hochwertiger als die bewährten Kräfte sind, werde sich in der Rückrunde zeigen. „Das ist ein ganz normaler Vorgang", so Meier.

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