Christopher Nöthe, hier im Spiel gegen Heidenheim. - © Foto: Christian Weische
Christopher Nöthe, hier im Spiel gegen Heidenheim. | © Foto: Christian Weische

Arminia Bielefeld Für Arminia stehen im März vier harte Spiele auf dem Programm

Die aktuelle Momentaufnahme mit fünf Siegen, fünf Niederlagen und 13 Unentschieden bei 22:22 Toren erweist sich als ausgeglichen

Jörg Fritz

Bielefeld. Die Beurteilung der aktuellen Situation des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld erweist sich nach dem 23. Spieltag als ein äußerst schwieriges Unterfangen. Mit fünf Siegen, fünf Niederlagen und 13 Unentschieden bei einer Tordifferenz von 22:22 ergibt die aktuelle Momentaufnahme ein ausgeglichenes Ergebnis. Die bislang erzielten 28 Punkte bedeuten Tabellenplatz 13, der einen Sicherheitspuffer von zehn Zählern zum Relegationsplatz 16 (1860 München) ausweist. Dieser in den vergangenen Monaten erworbene punktuelle Winterspeck sollte aber nicht blind machen vor gewissen Risiken im weiteren Verlauf der Meisterschaftsrunde. Runter mit dem Winterspeck, schlank in den Frühling ist in diesem Fall ein eher ungeeignete Diät für die Bielefelder Fußballer. Der März stellt sich für Arminia als Monat der Wahrheit dar. Mit dem SC Freiburg (Mittwoch), dem VfL Bochum (Sonntag) und dem 1. FC Nürnberg (11. März) trifft der Aufsteiger auf drei Teams aus den Top 5 der Tabelle. Im Anschluss daran folgt das Gastspiel bei den angezählten Löwen aus München (20. März), die ebenfalls dringend jeden Punkt zum Klassenerhalt benötigen. Vorrangig blickt Trainer Norbert Meier auf das bevorstehende Meisterschaftsspiel am Mittwoch gegen den Tabellenzweiten SC Freiburg. Die Bestandsaufnahme nach der 2:3-Niederlage in Heidenheim sowie die Aufarbeitung der langen Fehlerliste wird das Bielefelder Trainerteam sicherlich bis kurz vor dem Anstoß um 17.30 Uhr beschäftigen. „Ein derartiges schlechtes Passspiel haben wir schon lange nicht mehr gezeigt", kritisierte Torhüter Wolfgang Hesl Aktionen seiner Vorderleute, die mit persönlichen Fehlern einen großen Anteil an der vermeidbaren Niederlage in Ostwürttemberg hatten. Klos ist gegen Freiburg wieder mit von der Partie Ein Mittel gegen die Schlafmützigkeit seiner Akteure hat Meier immer noch nicht gefunden. Nur dank zweier starker Reflexe von Wolfgang Hesl konnte die Heidenheimer Führung in den ersten elf Minuten verhindert werden. Der mittlerweile 13. Rückstand in dieser Saison wurde in der 48. Minute nach Marc Schnatterers Tor dann doch noch registriert. Es spricht zum wiederholten Mal für die Moral der Arminen, dass dieser Rückschlag und selbst die Ampelkarte für Tom Schütz nicht eine Sekunde lang das Gefühl der Resignation aufkommen ließen. Spielerisch ergaben sich auch nach dem 2:3 in der 80. Minute noch einige Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben und der dritte Bielefelder Treffer nach den zuvor erzielten Toren von Christoph Hemlein und Julian Börner Wunschgedanken blieb. Zumindest bei diesem Punkt hat Meier eine Gewissheit: Ohne Klos – in Heidenheim gesperrt – ist bei Arminia nur wenig los. Arminias Kapitän fehlte in den Zweitligaserien 2013/14 sowie 2015/16 sieben Mal aufgrund von Verletzungen oder Sperren. Sechs Niederlagen und ein Unentschieden waren die Folge. Zum Glück ist Klos gegen Freiburg wieder mit dabei.

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