Lieferte ein gutes Spiel ab: Angreifer Christopher Nöthe gegen den Duisburger Steffen Bohl. - © Foto: Christian Weische
Lieferte ein gutes Spiel ab: Angreifer Christopher Nöthe gegen den Duisburger Steffen Bohl. | © Foto: Christian Weische

Arminia Erleichterung nach dem Sieg über Duisburg

Peter Burkamp

Bielefeld. Nicht nur die Fans, auch die Verantwortlichen und Spieler atmeten erleichtert auf, als endlich der Schlusspfiff ertönte und der 2:1-Sieg über Duisburg perfekt war. „Ich glaube man hat uns angemerkt, wie wichtig der Sieg war. Wir wollten den Abstand auf den MSV vergrößern, und das ist uns gelungen“, meinte Fabian Klos. Nach „richtig guten Ballpassagen in der ersten Halbzeit“ (Samir Arabi) habe die Mannschaft im zweiten Durchgang beinahe „um den Ausgleich gebettelt“, meinte Trainer Norbert Meier. Und so wollten sich Arabi und Meier vom Sprung auf den neunten Tabellenplatz auch nicht blenden lassen. Die Vorstellung in der zweiten Halbzeit wirkte über weite Strecken nicht überzeugend. Zwar hatte Duisburg bei seinen Torschüssen keine sogenannte hundertprozentige Chance, in zwei Szenen hätte der MSV mit ein bisschen Glück aber auch einen Elfmeter zugesprochen bekommen können. „Wir haben zu viel mit langen Bällen gearbeitet, da müssen wir mehr miteinander Fußball spielen. Trotzdem zählt heute der Sieg, und der war verdammt wichtig“, sagte Meier. All zu hart wollten die Klub-Vorderen nicht mit ihren Spielern ins Gericht gehen. Arminias sportlicher Leiter hatte „einige gute, aber auch verbesserungswürdige Dinge gesehen“. Unterm Strich sei wichtig, „dass wir mit einem Erfolgserlebnis gestartet sind. Jetzt versuchen wir in Braunschweig mit der Eichhörnchen-Methode nachzulegen.“

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