Der neue Rasen in der Schüco-Arena wird verlegt. - © Foto: Wolfgang Rudolf
Der neue Rasen in der Schüco-Arena wird verlegt. | © Foto: Wolfgang Rudolf

Bielefeld Arminia spielt künftig auf Hybridrasen

Erstes Spiel am 18. Januar

Ariane Mönikes

Bielefeld. In der Schüco-Arena sollen künftig nicht mehr die Fetzen fliegen: Das 18 Jahre alte Geläuf ist abgetragen worden und wird durch einen Hybridrasen ersetzt. Am Mittwochmittag hat die Bielefelder Firma Heiler damit begonnen, den Rollrasen zu verlegen, seit  Donnerstagnachmittag liegt der Rasen. Beim Testspiel gegen Schalke am Montag, 18. Januar, um 20 Uhr wird dann das erste Mal darauf gespielt. Spätestens im April sollen Maschinen dann in den Naturrasen, der aus Holland geliefert wurde, mit Tausenden Nadeln die Kunststofffasern implantieren. Laut André Kastigen, Prokurist bei Heiler, ist der neue Rasen stabiler und trittfester als der alte. "Man kann hier nun taktisch und spielerisch besseren Fußball spielen." Künftig werde es auch nicht mehr möglich sein, größere Rasenstücke rauszureißen. Für Arminia-Geschäftsführer Gerrit Meinke ist die Nachhaltigkeit der ausschlaggebende Punkt bei der Wahl des Rasens gewesen: "Der Hybrid-Rasen ist die perspektiverische Lösung. Er soll hier mindestens zehn Jahre liegen können." Zudem gehöre ein neuer Rasen auch zur Außendarstellung dazu. "Zu einem so schönem Stadion wie unserem gehört auch ein Rasen, der optisch etwas her macht." Über die Kosten macht Meinke keine Angaben, sie sollen aber geschätzt bei einer halben Million Euro liegen. Am Wochenende kommen die weißen Linien auf den Rasen sowie neue Eckfahnen. Vielleicht werden die Arminen vor dem Testspiel am Montag noch ein paar Bälle auf dem neuen Geläuf spielen, so der Geschäftsführer der Arminen.

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