0
Auch Leif Sommer war in Dortmund schnell unterwegs und schwamm zwei neue Bestzeiten. - © FOTO: NW
Auch Leif Sommer war in Dortmund schnell unterwegs und schwamm zwei neue Bestzeiten. | © FOTO: NW

Das STB rockt Dortmund

SCHWIMMEN: 32 Aktive markieren 63 neue Bestzeiten

VON CARSTEN HALW
13.04.2011 | Stand 12.04.2011, 19:48 Uhr

Bielefeld. Die zweite Reise in der jungen Langbahnsaison führte ein riesiges Aufgebot (17 Mädchen, 15 Jungen) des Bielefelder Schwimm-Teams (STB) zum Internationalen Jugendschwimmfest in Dortmund. Besonders im Fokus stand bei diesem Wettbewerb der Nachwuchs, zum wiederholten Mal angeführt von Annika Günzel.

Die 12-Jährige gewann alleine sechs Medaillen, davon drei in Gold. Absolut zufrieden zeigte sie sich über ihre Siege auf der kurzen Kraulstrecke (50 Meter in 0:31,03 Minuten) sowie über 100 Meter Freistil und Schmetterling. Eine neue Bestzeit im Schmetterlingssprint reichte für Günzel zwar "nur" zu Platz zwei, doch ihre nach dem Zielanschlag geäußerte Bemerkung: "Wann kann ich diese Strecke wieder schwimmen?" zeigt, dass Schwimmer nur allzu leicht vom Sprintvirus infiziert werden können. Auch Teamkollegin Pia Oberhokamp überzeugte fast ausnahmslos durch Bestzeiten, wobei die Trainer sie einhellig für die "beste Delfintechnik im Team" lobten.

Voll überzeugen konnte ebenso die Rückenschwimmerin Chantal Fischer dank schöner Bestzeiten über 100 Meter und 200 Meter. "2:55,40, das sind ja über drei Sekunden schneller als sonst", war Fischer voll der Freude über ein makelloses 200-m-Rennen. Weitere Bestzeiten waren bei der guten Teamstimmung programmiert, und vor allem Chiara Jensen, Lena-Marie Precht und Natalie Marsollek (alle Jahrgang 1997) sprangen auf diesen Zug bereitwillig auf.

Die Älteren absolvierten ein großes Testprogramm, dessen Ergebnis die Trainer zufrieden stellte, auch wenn nicht überall Bestzeiten erzielt werden konnten. Erfreulich war der Doppelsieg im Rückensprint von Daniel Gensorowsky (0:29,67) und Steffen Loke (0:30,30). Überraschend stark präsentierte sich Leif Sommer, der sich über 200 m Lagen und 100 m Schmetterling um jeweils zwei Sekunden steigern konnte.

Auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin glänzte Fabian Mund mit neuer Bestmarke über 200 m Brust in 2:43,16. Die größte Steigerung gelang ihm aber über 100 m Rücken sowie im Delphinsprint. In Munds Kielwasser sicherte sich Björn Seddig über 100 und 200 m Brust (1:15,64/2:46,61) jeweils die Silbermedaille.

Die besten Leistungen der Frauen zeigten Carolina Lerp und Tabea Mund. Abgerundet wurde die gute Teamleistung schließlich von Saskia Nieder und Alice Bachmann. Auch wenn mit vielen Bestzeiten nicht einzeln aufgeführt, wussten Anna Pommerening, Mila Mutlu, Franziska Steinbohm, Laura Varnhold, Paul Günther und Maximilian Schirmer im Jahrgang 1999, sowie die erst elfjährigen Jil Loose, Annika und Carolin Schwalm sowie Henning Sonneck, Tim Twelker und Tim Ritter bereits voll zu überzeugen.

Newsletter abonnieren

Update zum Mittag

Die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergründe zum Ausbruch von Covid-19 und Neuigkeiten aus OWL und der Welt.

Wunderbar. Fast geschafft!

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group