Altenhagens einziger Nationalspieler

TSV-Handball-Ikone Manfred Horstkötter wird 70

Manfred Horstkötter.
Manfred Horstkötter.

Bielefeld. Jubilar Manfred Horstkötter: Am heutigen Freitag begeht der einzige Nationalspieler, den das Handballdorf Altenhagen jemals hervorgebracht hat, seinen 70. Geburtstag. "Manni" hatte sogar das Recht, den in Altenhagen legendären "Onkel Heini" so anzureden, da dieser wirklich sein Onkel war und natürlich auch seine Karriere in jungen Jahren maßgeblich mitgeprägt hat. Er hat sämtliche Jugendmannschaften des TSV mit großen Erfolgen durchlaufen.

Nach Erfolgen mit dem TSV auch im Seniorenbereich wechselte Horstkötter dann 1962 zu Grün-Weiß Dankersen. Schnell etablierte sich der Mittelläufer in Mannschaften mit illustren Handballernamen wie Spannuth, Lübking, Kress und Meisolle. Erfolge dieser Zeit waren dann drei deutsche Meistertitel im Feldhandball, ebenso ein Europapokalsieg und 1972 noch der Gewinn der Meisterschaft in der Halle. Dazu kamen zahlreiche Einsätze in der Nationalmannschaft und 1965 der Gewinn des Vize-Weltmeistertitels im Feldhandball. Nach seiner Rückkehr aus Minden zum TSV wurde er 1973 als Spielertrainer noch einmal Westdeutscher Meister im Feldhandball.

Bis zu seiner Pensionierung war Manfred Horstkötter als Sportlehrer am Herforder Friedrichs-Gymnasium tätig, den Kontakt zum Handball hat er nie verloren. Da seine Ehefrau Christa in Altenhagen ein Sportartikel-Geschäft betreibt, kann Manni auch heute noch aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz eine ganze Menge an große und kleine Handballer weitergeben.

Neben der Tätigkeit im Geschäft halten Horstkötter auch zwei Enkelkinder auf Trab. Seinen Ehrentag verlebt der Jubilar wie das ganze Wochenende nicht in Bielefeld. Der TSV Altenhagen und die TSG Altenhagen-Heepen wünschen alles Gute - und viele weitere Jahre an der Römerstraße.

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