Bielefeld Derbysieger Jöllenbeck

Fußball-Bezirksliga: Jöllenbeck schlägt den SC Hicret auf dessen Sportplatz am Gleisdreieck mit 3:0. Nach einem Abseitstor geraten die Gastgeber in eine Abwärtsspirale

Gewohnt treffsicher: Jöllenbecks Torjäger Kolja Pernau setzte mit seinem Tor zum 3:0 den Schlusspunkt im Spiel beim SC Hicret. - © Christian Weische
Gewohnt treffsicher: Jöllenbecks Torjäger Kolja Pernau setzte mit seinem Tor zum 3:0 den Schlusspunkt im Spiel beim SC Hicret. | © Christian Weische

Bielefeld. Mit einem 3:0 im Derby beim SC Hicret setzte der TuS Jöllenbeck seine Serie mit nun vier Siegen in Folge fort. "Wir sind definitiv in der Saison angekommen", zeigte sich Trainer Tobias Demmer zufrieden. Beim SC Hicret herrschte hingegen Frustration. Nach einer ansehnlichen ersten Halbzeit begann mit dem Gegentreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff die Abwärtsspirale für die Gastgeber.

Im ersten Durchgang bemühten sich die Jöllenbecker zunächst um einen geordneten Spielaufbau, die Spieler des SC Hicret lauerten hingegen auf ihre Chancen. Nach fünf Minuten verweigerte Hakan Kocaman den Abschluss, passte stattdessen zu Mitspieler David Helbig. Über diesen ging der Ball zu Jannik Detering, der das Leder allerdings über das Tor drosch. Nach und nach kam auch Hicret mehrfach gefährlich vor das gegnerische Tor.

Die Schlussminuten der ersten Halbzeit brachten dabei die besten beiden Möglichkeiten für Hicret, aber den ersten Treffer für Jöllenbeck. Nachdem ein Heber von Ilhan Aslan noch über das Tor ging, traf Selcuk Kaya kurz darauf zur vermeintlich Führung für die Gastgeber. Der Schiedsrichter verwandelte den Torjubel aber in einen lautstarken Protest, denn er entschied auf Abseits. In der Bewertung dieser Szene waren sich die beiden Trainer nicht einig. Während Tobias Demmer den Unparteiischen für sein gutes Auge lobte, schüttelte Mehmet Ertunc zu dieser Entscheidung den Kopf. In der 45. Minute war dann Ilyas Cakar per Kopf nach einer Flanke von Ole Schürmann erfolgreich.

In der zweiten Halbzeit legte Jöllenbeck nach, Hakan Kocaman schob zum 0:2 ein. Einen Torschuss von Jannik Detering blockte Hicret-Keeper Dennis Afyon noch ab, allerdings direkt vor die Füße von Kocaman. Detering fehlte wenig später etwas Glück, als sein Schuss ans Lattenkreuz ging. Beim SC Hicret lief nicht mehr viel zusammen, Jöllenbeck kam noch zu einigen guten Chancen. Eine davon lenkte Kolja Pernau in der 73. Minute nach einer flachen Hereingabe von David Helbig zum 0:3-Endstand ins Netz.

"Wenn man die ersten 35 Minuten abzieht, war der Sieg auch in dieser Höhe absolut verdient." beschrieb es Tobias Demmer. "Wir haben sehr gut gestanden und das Spiel angenommen. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch auf einem solchen Untergrund erfolgreichen Fußballspielen kann", lobte der Jöllenbecker Trainer sein Team und deutete dabei auf den Hartplatz. "Die erste Halbzeit haben wir gut gespielt und mit dem Treffer wär es sicher anders gelaufen." meinte Mehmet Ertunc und lobte den Gegner: "Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren. Da ist eine Menge Ruhe und Erfahrung bei Jöllenbeck."

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