Bielefeld Bulldogs bewerben sich für die GFL 2

Bielefeld. Die Bielefeld Bulldogs, als Vorletzter sportlich aus der 2. Football-Bundesliga abgestiegen, werden sich um den letzten freien Platz in dieser Spielklasse bewerben. Das ist das wichtigste Ergebnis einer nicht öffentlichen Versammlung, in der Stimmungslagen und Interessen der Aktiven ausgelotet wurden. "Der Verein zieht da an einem Strang", fasste Präsident Ulrich Kossiek, der als Moderator fungierte, den Abend zusammen.

Kossiek sprach von einer sehr disziplinierten und konstruktiven Diskussion: Die Saison sei aus der Sicht der Aktiven ausführlich analysiert und im Sinne einer Selbstreflexion besprochen worden. Anschließend bekundete eine zufriedenstellend große Anzahl von Spielern des Zweitligakaders und des Prospect-teams ihre Bereitschaft, im kommenden Jahr in der GFL 2 an den Start gehen zu wollen. Auf der Basis dieser Willensbekundungen werden die Bulldogs den Lizenzantrag für die 2. Liga auf den Weg bringen. Der letzte Platz in der GFL wird vom Verband in der Regel an einen der Absteiger (Bielefeld, Elmshorn) oder den Verlierer der Aufstiegsrunde (wohl Rostock) vergeben.

Eine wichtige Neuerung im Vereinsleben stellt die Installierung eines Spielerrats dar, dem zunächst Pascal Bröhl, Max Haselbach, Kai Künnemeyer und Jan Eilert angehören. Hauptaufgabe dieses Gremiums wird sein, ein Regelwerk für das Team zu erstellen und diesen Verhaltenskodex dann auch einzufordern. Außerdem fungiert der Spielerrat als Schnittstelle zum Präsidium und trägt diesem Anliegen aus dem Kader vor. "Ich habe außerdem für die kommende Saison ein quartalsweise stattfindendes Teammeeting angeregt, um einen Lenkungsprozess einzuleiten und zu pflegen", sagte Ulrich Kossiek.

Nach der internen Klärung der sportlichen Ziele wird das Präsidium nun Sponsorengespräche vorbereiten, um sich auch hier die Zustimmung zur GFL 2 zu holen. Und dann hängt alles von der Entscheidung des Verbands ab.

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