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Mit Platz drei ganz zufrieden: Pia Kleinebekel, Melanie Leitner, Pia Oberhokamp, Luisa Hebrok, Anna-Lena Brüning, Annika Günzel, Tabea Mund, Chantal Fischer und Natalie Marsollek (v. l.) vom SchwimmTeam. - © FOTO: NW
Mit Platz drei ganz zufrieden: Pia Kleinebekel, Melanie Leitner, Pia Oberhokamp, Luisa Hebrok, Anna-Lena Brüning, Annika Günzel, Tabea Mund, Chantal Fischer und Natalie Marsollek (v. l.) vom SchwimmTeam. | © FOTO: NW

Bielefeld Viele Bestzeiten als Trostpflaster für den Abstieg

SCHWIMMEN: STB-Männer können Landesliga nicht halten / Frauen werden Dritte in der Bezirksliga

19.02.2015 | Stand 18.02.2015, 22:46 Uhr
Aus der Landesliga abgestiegen: Das SchwimmTeam mit (v. l.) Henning Sonneck, Tobias Huhn, Maximilian Schirmer, Jannik Purschke, Jan Mielke, Tim Haldorn, Sven Ricker und Fabian Mund. - © FOTO: NW
Aus der Landesliga abgestiegen: Das SchwimmTeam mit (v. l.) Henning Sonneck, Tobias Huhn, Maximilian Schirmer, Jannik Purschke, Jan Mielke, Tim Haldorn, Sven Ricker und Fabian Mund. | © FOTO: NW

Bielefeld.(nw). Bei den DMS-Wettkämpfen stiegen die Männer des SchwimmTeams Bielefeld erwartungsgemäß aus der Landesliga ab, während die STB-Frauen in der Bezirksliga einen ansprechenden dritten Platz belegten.

Immerhin schwammen die Männer, die sich im Neuaufbau befinden, in Schloß Holte-Stukenbrock einige Bestzeiten. Allen voran konnten Jannik Purschke (Jg. 98) und Tobias Huhn (Jg. 99) überzeugen. Purschke holte über 400 Meter Freistil (4:21,1 min) und 1.500 Meter Freistil (17:13,9) die höchsten Einzelpunktzahlen pro Start und unterbot zwei STB-Altersklassenrekorde. Huhn erzielte über 200 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen (2:31,2) neue Bestzeiten. Maximilian Schirmer (Jg. 99) war über 100 Meter Freistil (1:00,7) schnell unterwegs und Henning Sonneck (Jg. 00) in 5:09,0. auf der vierfachen Distanz. "Da wächst langsam etwas nach", waren sich die Trainer Sascha Burdick, Julia Bauer und Sören Purschke einig.

Die Mädchen kämpften in Lübbecke erfolgreich um eine vordere Platzierung. Sie hatten beim Punktesammeln in Annika Günzel (Jg. 99) das Pendant zu Jannik Purschke. Günzel holte 2.157 Punkte bei vier Starts, wobei ihre 27,8 Sek. über 50 Meter Freistil am höchsten bewertet wurden. Anna-Lena Brüning (Jg. 00) bewies über 400 Meter Freistil gute Ausdauer und steigerte ihre Bestzeit auf 5:00,7 min, war aber enttäuscht, dass es noch nicht für den Sprung unter die 5-Minuten-Marke reichte.

Ein Wendenfehler inklusive Disqualifikation von Pia Kleinebekel (Jg. 02) über die Königsstrecke der 400 Meter Lagen brachte zunächst einen Rückschlag. Abgebrüht wie ein alter Haudegen, haute Kleinebekel aber nur zehn Minuten später bei ihrem zweiten (und diesmal korrekt absolvierten) Versuch in 5:59,0 eine neue Bestzeit raus - neun Sekunden unter der alten Bestzeit. "Das ist absoluter Wahnsinn", war die Reaktion aller Beteiligten. Natalie Marsollek (Jg. 97) trumpft immer mehr auf ihrer Lage, dem Brustschwimmen, auf. Signifikant dafür war ihre Bestzeit von 2:59,6 über 200 Meter, eine Steigerung um fünf Sekunden. Luisa Hebrok (Jg. 99) kann die langen Strecken ebenfalls sehr gut absolvieren und lag in 10:45,6 deutlich unter der alten Bestmarke, ließ aber noch Sekunden an den Wenden liegen. Chantal Fischer (Jg. 98) konnte in ihrer Paradedisziplin, dem Rückenschwimmen, mit neuen Bestzeiten auf sich aufmerksam machen. Besonders über 200 Meter Rücken zeigte sie in 2:40,4 Min. Trainerteam und Mannschaft, was in ihr steckt.

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