Die Kontinuität ist gewahrt: Trainer Uli Naechster besitzt bei den Uni Baskets einen Vertrag für die nächste Serie. - © Marc Köppelmann
Die Kontinuität ist gewahrt: Trainer Uli Naechster besitzt bei den Uni Baskets einen Vertrag für die nächste Serie. | © Marc Köppelmann

Paderborn Naechster plant Neuanfang

Beim Zweitligisten Paderborn besitzen nur der Cheftrainer und Eigengewächs Luca Kahl einen Vertrag für die Serie 18/19

Jochem Schulze

Paderborn. In der 2. Basketball-Bundesliga steht der letzte Doppelspieltag der Saison 2017/18 an. Die Uni Baskets stellen sich am morgigen Freitag ab 19.30 Uhr zum Westfalenderby in Hagen vor und erwarten am Sonntag ab 17 Uhr im Sportzentrum Maspernplatz die Kirchheim Knights. Und weil die Paderborner den Klassenerhalt so gut wie sicher haben, sind die Planungen für die neue Serie bereits angelaufen. "Wir wollen uns einen Überblick verschaffen und sprechen deshalb mit allen Spielern des aktuellen Kaders", sagt Uli Naechster. Paderborns Cheftrainer, der einen gültigen Vertrag für die neue Serie besitzt, kann das Gespräch mit Luca Kahl kurzhalten. Das 20 Jahre alte Eigengewächs besitzt ebenfalls ein Arbeitspapier bis zum Sommer 2019. Alle anderen Kontrakte aber laufen zum Saisonende aus. Dann werden die Paderborner vorsichtig auf den Reset-Knopf drücken. "Wir werden einen kleinen Neuanfang machen müssen", sagt Naechster und wird bei der möglichen Neuverpflichtung deutscher Spieler nach dem bewährten Prinzip vorgehen. "Wir sichten Akteure, die bei anderen Zweitligaklubs möglicherweise nicht richtig zur Geltung gekommen sind. Und wir haben Spieler auf dem Radar, die sich in der 3. Liga hervorgetan haben", erinnert der Coach an die Verpflichtungen von Paul Albrecht oder Phillip Daubner. Schnelle Entscheidungen sind jedoch nicht zu erwarten. Denn aktuell wird auch noch am Budget für die neue Serie gearbeitet. Dass die Paderborner, die auch in der kommenden Serie weiter als Uni Baskets firmieren, dabei nicht in neue finanzielle Dimensionen vorstoßen werden, steht außer Frage. Ungewiss ist die sportliche Zukunft von Dominik Wolf. Der 23 Jahre alte Baskets-Guard wird im Sommer seine duale Ausbildung an der Fachhochschule der Wirtschaft beenden und sich möglicherweise neu orientieren. Ein Tapetenwechsel käme sicher auch für Lars Wendt in Frage. Der 25-Jährige, dessen Vertrag beim Erstligisten Bremerhaven aufgelöst wurde, soll für eine Rückkehr an die Pader begeistert werden.

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