Paderborn Paderborns Cotton fällt länger aus

Basketball: Der US-Amerikaner muss mit einer Knieverletzung pausieren. Im morgigen Heimspiel gegen Hanau gilt die Aufmerksamkeit der Startphase

Jochem Schulze

Paderborn. Die Vorfreude ist groß. Mehr als 1.000 Tickets hatten die Uni Baskets bereits am Donnerstag für das samstägliche Heimspiel gegen die Hanau White Wings (Anwurf 20 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) unter die Leute gebracht. Die Chancen also, dass die Paderborner den bisher erreichten Zuschauerschnitt von 1.351 ein Stück weiter nach oben verbessern, stehen nicht schlecht. In dieser Wertung liegen die Uni Baskets ligaweit auf dem achten Rang. Ob dieser Platz bis zum Normalserienende am 31. März auch sportlich noch erreicht werden kann, steht jedoch arg in Frage. Denn um sicher in die Play-Offs zu gelangen, müsste das Team von Uli Naechster von den verbleibenden sieben Saisonpartien wohl deren sechs gewinnen. Das ist angesichts eines schweren Schlussprogramms mit den vier Partien in Crailsheim, gegen Karlsruhe, in Köln und in Vechta nicht sehr realistisch. Vielmehr konzentrieren sich die Paderborner auf die kommenden drei Begegnungen, wenn nach dem Hanau-Match noch ein Doppelspieltag mit der Partie in Hagen und dem Heimspiel gegen Kirchheim ansteht. In den drei Spielen und möglicherweise auch noch bis zum Saisonende wird Armani Cotton nicht mehr zur Verfügung stehen. "Wir haben gemeinsam mit Armani die Entscheidung getroffen, ihn zunächst aus dem Spiel- und Trainingsbetrieb zu nehmen", sagt Baskets-Coach Uli Naechster. Cotton hatte zuletzt über Knieprobleme geklagt. Die waren auch in der durch seine Gehirnerschütterung verursachten Zwangspause nicht besser geworden. Nach einer Untersuchung bei einem Spezialisten in München wird der im Sommer aus Belgien zu den Uni Baskets gewechselte Forward nun komplett geschont. Damit ist der 26-Jährige gegen Hanau auch kein Kandidat für die Start-Fünf. Die steht nach den schlechten Erfahrungen der vergangenen Spiele morgen unter besonderer Beobachtung. "Wir haben in den ersten sieben Partien dieses Jahres in den ersten fünf Minuten ein Korbverhältnis von 36:81", hat Naechster ausgerechnet. Diese Zahlen müssen sich ändern. Dann ist auch der gute Vorverkauf für das Kirchheim-Spiel gesichert.

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