Paderborn Uni Baskets Paderborn verlieren in Trier mit 74:80

Ein 0:11-Fehlstart kann zunächst wettgemacht werden. Später aber dominieren die Moselstädter

Jochem Schulze

Paderborn. Die Uni Baskets Paderborn sind mit einer Niederlage in das letzte Saisondrittel der 2. Basketball-Bundesliga gestartet. Das Team von Uli Naechster zog am Samstagabend bei den Gladiators Trier mit 74:80 (30:36) den Kürzeren. Weil auch die Baunach Young Pikes ihr Auswärtsspiel bei Rasta Vechta mit 64:80 verloren, beträgt der Vorsprung der Baskets auf den ersten Abstiegsplatz weiterhin drei Siege. In der Heimpartie gegen das Bamberger Farmteam aus Baunach kann an diesem Freitag (9. Februar, 19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) also am 22. Spieltag der entscheidende Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden. Dann aber sollten die Paderborner tunlichst den Fehlstart vermeiden, den sie sich erneut an der Mosel leisteten. Nur eine Woche nach dem frühen 3:19 in der Heimbegegnung gegen Ulm gerieten die Uni Baskets auch in Trier mit 0:11 ins Hintertreffen. "So etwas darf natürlich nicht zur Gewohnheit werden", sagte Naechster, der gegen die Gladiators seine Start-Fünf geändert hatte und zunächst erneut enttäuscht wurde. "Wir haben uns in den ersten Angriffen sehr schwer getan", gestand Naechster, dessen Mannen nach einer kämpferischen Steigerung das erste Viertel noch mit 16:15 gewannen. Bald danach jedoch zogen die Hausherren wieder an und brachten den Ball immer wieder auf Johannes Joos. Der erst 22 Jahre alte 2,06-Meter-Center war von den Paderbornern nie zu kontrollieren, traf in Brettnähe 10 von 14 Versuchen und versenkte zudem 10 von 12 Freiwürfen. Und weil auch Triers Routinier Jermaine Bucknor umsichtig agierte, zogen die Hausherren zum Ende des dritten Viertels bis auf 61:48 davon. In den letzten zehn Minuten kamen die Paderborner nochmals heran. Nach einem Daubner-Dreier zum 72:76 keimte Hoffnung auf. Als Simon Schmitz anschließend zwei Freiwürfe zum 78:72 traf, war die Begegnung jedoch entschieden. Bis zum Normalserienschluss am 31. März (Karsamstag) mit der Auswärtspartie bei Rasta Vechta haben die Paderborner noch Gastspiele in Ehingen, Hagen, Crailsheim und Köln vor der Brust. Neben Baunach kommen auch noch Hanau, Karlsruhe und Kirchheim ins Sportzentrum Maspernplatz. Nachdem im ersten und zweiten Saisondrittel jeweils 4:6-Siege eingefahren worden waren, wird eine Wiederholung dieser Bilanz nun nicht wirklich einfach werden.

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