Paderborn Bei den Uni Baskets ist alles Gefühlssache

Zweitligist Paderborn stellt sich gut gelaunt in Chemnitz vor. Die Hausherren haben den US-Amerikaner Hugh Robertson nachverpflichtet

Jochem Schulze

Paderborn. Die Uni Baskets Paderborn stellen sich an diesem Samstag ab 19 Uhr und am vierten Rückrundenspieltag der 2. Basketball-Bundesliga bei den Niners Chemnitz vor. Wenn die Hausherren vor dem Anwurf einen Blick auf die Tabelle werfen, werden sie kurz zusammenzucken. Denn mit nur sieben Siegen aus 18 Partien haben die Sachsen ihre angestrebten Ziele bislang klar verfehlt. Das Team von Rodrigo Pastore, das die Normalrunde der Vorserie nach 21:9-Siegen auf einem tollen dritten Platz abschloss, muss aktuell um den Einzug in die Play-Off-Runde bangen. Nicht zuletzt deshalb hat der Klub aus dem früheren Karl-Marx-Stadt jetzt nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Hugh Robertson, der in der Serie 16/17 für die Rheinstars Köln gute Leistungen abgeliefert hatte, wurde ein 28 Jahre alter US-Amerikaner nachverpflichtet. Anfang Januar hatten sich die Niners von Robertsons Landsmann Samuel Parker getrennt. Während neben den Chemnitzern auch die Hamburg Towers (Jannik Freese und Sören Fritze) sowie die Kölner (Ante Gospic) prominent und teuer nachverpflichteten, setzen die Uni Baskets auf ihre Rückkehrer. Georg Voigtmann wird nun (wie berichtet) sein Comeback feiern. Ivan Buntic steht Gewehr bei Fuß. So kann Trainer Uli Naechster die Einsatzzeiten auf den deutschen Positionen neu verteilen. Zuletzt hatten besonders Phillip Daubner und Maxi Kuhle manche Minute abgerissen. Kuhle war gegen Hamburg ganze 257 Sekunden nicht auf dem Feld. Am Ende stand ein Sieg. "Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Chemnitz", sagt Naechster.

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