Paderborn Paderborns Korbjäger geloben Besserung

Basketball: Nach der schwachen Leistung in Nürnberg wollen sich die Spieler des Zweitligisten Paderborn heute im Heimspiel gegen Hamburg beweisen

Jochem Schulze

Paderborn. Am vergangenen Sonntag haben die Uni Baskets Paderborn ihr erstes Zweitligaspiel des neuen Jahres bei den Nürnberg Falcons mit 46:71 verloren. Die Gäste lieferten dabei eine unterirdische Leistung ab. "Das darf sich nicht wiederholen. Nicht an diesem Abend und auch nicht im Rest der Saison", nimmt Paderborns Trainer Uli Naechster seine Mannen vor dem Heimspiel gegen die Hamburg Towers (heute, Freitag, 19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) in die Pflicht. "Das Nürnberg-Spiel war nicht in Ordnung. In einer personell unveränderten Aufstellung haben wir nun die Chance und die Verpflichtung, diesen Eindruck sofort zu korrigieren", sagt der Coach. Der muss gegen die Hanseaten also weiter auf die verletzten Ivan Buntic und Georg Voigtmann verzichten. Letzterer ist nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk auf dem Weg der Besserung und kann möglicherweise bereits am übernächsten Samstag (20. Februar) beim Spiel in Chemnitz wieder mitmischen. Buntic hat nach seinem Ellenbogenbruch erstmals wieder mit dem Ball trainiert. Das Comeback des Centers aber wird noch auf sich warten lassen. Der heutige Gast im Sportzentrum hat ebenfalls etwas gutzumachen. Die Hamburger haben zuletzt fünf Partien in Folge verloren. Das Team des früheren Paderborners Hamed Attarbashi unterlag in Köln (74:77), gegen Trier (70:72) und Vechta (52:80), in Hagen (62:69) und zuletzt auch noch daheim gegen Hanau (75:91). Trotzdem die Towers immer noch auf Play-Off-Kurs liegen, ist Attarbashi in die Kritik geraten. Zuletzt verletzte sich zudem Justin Raffington. Der 26 Jahre alte Center zählte bislang zu den Leistungsträgern. Mit dem bosnischen Nationalspieler Adin Vrabac, der bereits in Trier Zweitligaerfahrung sammelte und zuletzt in der ersten spanischen Liga unterwegs war, haben die Towers einen Hochkaräter nachverpflichtet.

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