Anerkennende Blicke: Paderborns Kapitän Morgan Grim (r.) und auch Devonte Brown (l.) schauen nach dem 93:92-Heimerfolg über Trier auf ihren neuen Mitspieler Dion Prewster. - © Marc Köppelmann
Anerkennende Blicke: Paderborns Kapitän Morgan Grim (r.) und auch Devonte Brown (l.) schauen nach dem 93:92-Heimerfolg über Trier auf ihren neuen Mitspieler Dion Prewster. | © Marc Köppelmann

Paderborn Neuzugang Prewster macht die Uni Baskets Paderbornbesser

Ein Profi mit Beispielcharakter

Jochem Schulze

Paderborn. In der 2. Basketball-Bundesliga ist das erste Saisondrittel vorüber. Die Uni Baskets Paderborn haben vier von zehn Partien gewonnen. Vor dem Auswärtsspiel in Kirchheim am morgigen Samstag (19.30 Uhr) beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz vier Punkte. Ebenfalls vier Zähler liegt das Team von Uli Naechster hinter einem Play-off-Platz zurück. Dass die Paderborner die Hoffnung auf den Sprung in die Stichkämpfe aber noch nicht aufgegeben haben, hat sicher auch mit Dion Prewster zu tun. Der in der Vorwoche nachverpflichtete Neuseeländer, der auch einen US-amerikanischen Pass besitzt, hat der Mannschaft neue Impulse vermittelt. "Dion hat die Atmosphäre verändert. Mit seiner Erfahrung und seiner Führungsstärke ist er der Mann, den wir gesucht haben", sagt Neachster. Der hatte sich vom Profi-Neuling Thomas Cooper getrennt und mit Prewster einen Mann verpflichtet, der in seinem siebten Profijahr sowohl auf dem Parkett als auch im persönlichen Umgang Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Und so wohl die Teamchemie wie auch die sportlichen Leistungen positiv beeinflusst. "Dion macht für uns alle viele Dinge einfacher", fasst Naechster seine ersten Erfahrungen mit dem Neuzugang zusammen. Der so hoch Gelobte aber ist ein eher bescheidener Mensch. "Ich versuche nur, mit gutem Beispiel voranzugehen", beschreibt der 27-Jährige seine Arbeit auf dem Parkett. Die umfasse neben einem soliden Defensivverhalten sicher auch die vielen kleinen Dinge, die manchmal niemand anderes erledigen möchte. "Ich sehe das als eine Herausforderung", sagt der 1,95-Meter-Mann und freut sich über seine kompetenten Mitspieler. "Maxi Kuhle und Georg Voigtmann haben gegen Trier richtig gute Leistungen abgeliefert. Wenn ich ihnen dabei helfen konnte, macht mich das froh", betont der Cooper-Nachfolger. Der wäre erklärtermaßen glücklich, wenn er tatsächlich das fehlende Puzzleteil im Baskets-Kader sein könne. Darüber wird nach den letzten fünf Begegnungen der Hinserie zu befinden sein. Dem Spiel in Kirchheim folgen bis zum Weihnachtsfest Begegnungen in Karlsruhe, gegen Hagen, in Baunach und gegen Heidelberg. "Jetzt ist es an der Zeit, die Saison ins Positive zu drehen", sagt Uli Naechster.

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