Paderborn Paderborn ist gegen Vechta krasser Außenseiter

Jochem Schulze

Paderborn. Die Uni Baskets wollen auch in dieser Zweitligaserie möglichst lange um den Einzug in die Play-Offs mitspielen. Nur die ersten acht der insgesamt 16 Teams ziehen in die Stichkämpfe ein. Das wird für die Paderborner, die in der Rangliste der Saisonetats sicher in der unteren Hälfte rangieren, nicht einfach. Rasta Vechta kennt solche Probleme nicht. Das Team aus dem landwirtschaftlich geprägten Oldenburger Münsterland wird von einem Futtermittelhersteller großzügig alimentiert. Wenn der Erstligaabsteiger an diesem Samstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) an der Pader zu Gast ist, sind die Rollen also klar verteilt. "Auf dem Papier ist das eine klare Angelegenheit. Vechta will den sofortigen Wiederaufstieg, ist auf allen Positionen doppelt besetzt und ein richtig schlagkräftiges Team", sagt Uli Naechster. Paderborns Trainer weiß, dass die Niedersachsen höchst engagiert verteidigen und das Angriffsspiel des Gegners schon früh lahmlegen wollen. "Das ist uns in Karlsruhe zuletzt gut gelungen", erklärt Vechta-Coach Doug Spradley. Dessen Mannschaft gewann beim Neuling 73:55, "klaute" dabei 11 Bälle und provozierte 27 Karlsruher Ballverluste. "Vechta wird uns den Rhythmus wegnehmen wollen. Wir müssen sehen, dass wir überhaupt in unsere Systeme kommen", betont Naechster, der am sechsten Spieltag wohl auf das komplette Aufgebot setzen kann. Auch Spradley hat keinerlei Personalsorgen. Mit Chris Carter, David Gonzalvez, Joshua Young, Robert Crawford und Seth Hinrichs stehen gleich fünf US-Amerikaner im Vechtaer Aufgebot. Dazu kommen die Niederländer Andrew Smith und Hope Dexter sowie etliche starke einheimische Akteure. Jeremy Dunbar, Dirk Mädrich und Jannik Freese bringen auch jede Menge Erstligaerfahrung mit.

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