Paderborn Paderborns Neuzugang Cooper bittet um Geduld

Sein Trainer Uli Naechster sieht ihn auf dem Weg zum Leistungsträger

Jochem Schulze

Paderborn. In den vergangenen beiden Heimspielen der Uni Baskets Paderborn hat Thomas Cooper in der Startfünf des Zweitligisten gestanden. Sowohl gegen Nürnberg als auch gegen Chemnitz erwischte der 25-Jährige eine gute Anfangsphase und punktete ordentlich. Später aber ließ der Guard, der an der Pader seine erste Profistation absolviert, nach. Vor dem Paderborner Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Rasta Vechta am morgigen Samstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) haben Cooper und sein Trainer Uli Naechster über das Problem gesprochen. "Mir ist dann jeweils der Flow abhanden gekommen. Wir arbeiten nun daran, wie meine Leistungen über die kompletten 40 Minuten konstanter werden können", sagt Cooper und bittet um etwas Geduld. "Ich brauche noch etwas Zeit. Ich spiele jetzt in einer Liga, in der es deutlich athletischer und physischer als auf dem College zugeht", sagt der 1,96-Meter-Mann, der zunächst für drei US-amerikanische Hochschulen (North Carolina A&T, City College of San Francisco und University of Nebraska) und dann für die kanadische University of Calgary auflief. In der Olympiastadt hatte der Mann aus Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee zuletzt im Schnitt mehr als 22 Punkte erzielt. In Deutschlands 2. Liga kommt er nach fünf Spielen auf ein gutes Drittel dieser Ausbeute. Beim 80:72 über Nürnberg und dem 78:84 gegen Chemnitz traf Cooper aber zweistellig. "Thomas hatte mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Jetzt kommt er aber in die Gänge", betont Uli Naechster und geht davon aus, dass der Neuzugang im Lauf der Serie noch zu einem echten Leistungsträger reifen kann. Dafür müssten ihn seine Mitspieler auf dem Parkett aber auch besser einsetzen, fügt der Cheftrainer an. Und ist damit wieder bei den aktuellen Problemen, die auch Cooper beschäftigen. "Wir müssen insgesamt den Ball besser bewegen, dürfen nicht so viele Fehler wie gegen Chemnitz machen und müssen uns die freien Bälle schnappen", zählt der Novize auf. Der Heimbegegnung gegen den Erstligaabsteiger aber sieht er mit Vorfreude entgegen: "Das ist eines der einfacheren Spiele in dieser Saison. Denn wir haben nichts zu verlieren."

realisiert durch evolver group