Paderborn Uni Baskets Paderborn erwarten Chemnitz

Basketball:Die Niners hatten Personalprobleme, sind inzwischen aber komplett

Jochem Schulze

Paderborn. Diese Ausgangslage war vor dem Zweitliga-Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten: Vor der Partie des fünften Spieltags zwischen den Uni Baskets Paderborn und den Niners Chemnitz an diesem Samstag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) haben die Gäste erst einen Sieg auf dem Konto. Während die Paderborner bereits zwei Partien gewonnen haben, verloren die Sachsen nach dem 82:64 über Nürnberg anschließend drei Begegnungen in Folge. "Chemnitz ist bislang hinter den Erwartungen zurückgebleiben und wird sich für das Spiel in Paderborn viel vorgenommen haben", sagt Uli Naechster. Paderborns Cheftrainer erwartet eine komplett offene Partie, in der sein Team nach den Siegen über Nürnberg und in Ulm nun den nächsten Schritt machen will. "Wir spielen in eigener Halle. Diesen Vorteil wollen wir nutzen", erklärt Naechster, der auf das komplette Kernaufgebot setzen kann. Center Ivan Buntic, der zuletzt in Ulm nur sehr dosiert zum Einsatz gekommen war, ist nach seiner Wadenverletzung wieder vollständig belastbar. Auch der Gegner wird mit "voller Kapelle" anreisen. Die US-Amerikaner Joe Lawson und Jacob Parker, die lange durch Verletzungen gehandicapt waren, sind wieder im Vollbesitz ihrer Möglichkeiten. "Die beiden Jungs geben uns viele Optionen, welche wir in den ersten Partien schmerzlich vermisst haben. Aber auch alle anderen Spieler können noch eine Schippe drauflegen", erklärt Michael Fleischmann vor seiner Rückkehr nach Paderborn. Der Chemnitzer Kapitän, der dieses Amt auch in seinen Baskets-Jahren ausfüllte, erinnert sich nur ungern an die Vorserienpartie. Die hatten die Uni Baskets nach einer phasenweise vorzüglichen Vorstellung mit 77:69 gewonnen. Im März sei man nicht mit der nötigen Intensität zu Werke gegangen, urteilt Fleischmann. Diesen Fehler dürfen nun aber auch die Hausherren nicht begehen.

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