Paderborn Nach der Pause ist bei den Uni Baskets Paderborn die Luft raus

Basketball: Zweitligist Paderborn schlägt den Drittligisten Essen im Testspiel mit 99:66. In der ersten Halbzeit können die Hausherren überzeugen. Später agiert das Team von Uli Naechster oft unkonzentriert

Jochem Schulze

Paderborn. Im Sportzentrum Maspernplatz ist in der vergangenen Woche mancher Quadratmeter Parkett erneuert worden. Weil das frisch verlegte Holz noch nicht nachgedunkelt ist, erinnert das Spielfeld derzeit an einen Flickenteppich. Auf diesem etwas gewöhnungsbedürftigen Untergrund trugen die Uni Baskets Paderborn am gestrigen Nachmittag das Testspiel gegen die Wohnbau Baskets Essen aus. Der gastgebende Zweitligist schlug den Drittligisten mit 99:66 (58:19). Doch auch beim Sieger taten sich ein paar Baustellen auf. So leisteten sich die Hausherren zu viele Ballverluste und wirkten immer wieder unkonzentriert. Weil aber die Gäste körperlich klar unterlegen waren und zudem vor der Pause nur zögerlich verteidigten, warfen die Paderborner bereits bis zur ersten Viertelpause die 27:8-Führung heraus. Das zweite Viertel ging mit 31:11 an die Uni Baskets. „In der ersten Halbzeit haben wir gut verteidigt. Nach der Halbzeit war angesichts des klaren Vorsprungs etwas die Luft raus", resümierte Uli Naechster nach Spielschluss. Paderborns Trainer hatte die Guards Maxi Kuhle (Knieprobleme) und Luca Kahl (Achillessehnenbeschwerden) nach der Pause geschont. Während der Ex-Paderborner Nick Tufegdzic (20 Punkte, 9 Rebounds) Essens Bester war, wechselten bei den Baskets-Neuzugängen noch Licht und Schatten. Naechster zeigte sich mit der Entwicklung der Novizen aber insgesamt zufrieden. Das Parkett im Sportzentrum wird in den Herbstferien nochmals nachbehandelt. Bis dahin sollten und müssen auch die Abläufe im Zweitligateam stimmen. Uni Baskets: Cotton (14), Brown (17), Hemschemeier (7), Osei (3), Grim (7), Cooper (17), Daubner (5), Voigtmann (5), Buntic (17), Kahl (5), Wolf (2), Kuhle (0).

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