Paderborn Uni Baskets Paderborn verlieren bei den Crailsheim Merlins mit 72:91

Der Zweitligist kann die Play-Offs weiter aus eigener Kraft erreichen

Jochem Schulze

Paderborn. Es bleibt dabei. Die Uni Baskets Paderborn können die Play-Off-Runde der 2. Basketball-Bundesliga aus eigener Kraft erreichen. Wenn das Team von Uli Naechster die Heimpartie gegen die White Wings Hanau am Samstag und am Freitag darauf auch das Auswärtsspiel bei den Rheinstars Köln gewinnt, sind die Stichkämpfe gebucht. Daran hat die 71:92 (40:38)-Niederlage, die die Baskets am frühen Sonntagabend in der Arena Hohenlohe bei den Crailsheim Merlins unterschrieben, nichts geändert. Und einen Knacks haben die Paderborner auch nicht bekommen. "Die 19 Punkte Differenz sind zu hoch ausgefallen. Das Endresultat spiegelt unsere Leistung nicht wider", sagte Naechster nach Spielschluss. Der 33-Jährige bedauerte, dass seine Schützlinge gegen die physisch stärkeren Hausherren letztlich keine Mittel gefunden hätten. So hatten die Uni Baskets gegen Crailsheims Routinier Kevin Jerome Tiggs letztlich keinen passenden Verteidiger. Das Kraftpaket, das bereits im Hinspiel im Sportzentrum Maspernplatz mächtig aufgetrumpft hatte, erzielte gestern mit guten Quoten insgesamt 24 Punkte. So geriet eine richtig gute erste Halbzeit der Gäste letztlich zur Makulatur. Denn nach dem Anwurf hatten die Paderborner an die gute Leistung aus dem Chemnitz-Spiel angeknüpft, hochprozentig getroffen und nur wenige Fehler gemacht. Nach dem Seitenwechsel aber packten die tief besetzten Crailsheimer kräftiger zu, provozierten manchen Baskets-Ballverlust und holten sich die Reboundhoheit. So drehte der finanziell hochgerüstete Erstligaabsteiger die Begegnung. Und als die Uni Baskets in den ersten fünf Minuten des Schlussviertels nur ganz zwei Freiwurfpunkte machten, war die Partie entschieden. Naechster lobte Kapitän Morgen Grim und auch Dominik Wolf. Das Eigengewächs knüpfte an die tolle Vorstellung aus dem Chemnitz-Spiel an und stand 24 Minuten auf dem Feld. Gegen Hanau steht der Guard wieder in der Start-Fünf. Die Hessen sind im Formtief und unterlagen dem Tabellenvorletzten Essen mit 55:77.

realisiert durch evolver group