Paderborn Uni Baskets Paderborn unterliegen Heidelberg mit 73:78

Die Hausherren kämpfen, werden aber einmal mehr nicht belohnt

Jochem Schulze

Paderborn. Die Kulisse stimmte. 1.604 Zuschauer haben die Uni Baskets am Freitagabend im Zweitliga-Heimspiel gegen die Academics Heidelberg registriert. Das ist der bislang beste Besuch dieser Spielzeit. Die Akteure von Cheftrainer Uli Naechster aber waren im letzten Spiel des Jahres von ihrer Bestform ein Stück weit entfernt und unterlagen 73:78 (39:38). Allerdings hatten die Hausherren auch nicht die optimalen personellen Voraussetzungen. Matt Vest war im Training umgeknickt und nicht im Vollbesitz der Kräfte. Zudem verletzte sich Chase Adams bereits im ersten Viertel am Oberschenkel. "Das war mitentscheidend", sagte Martin Krüger nach Spielschluss. Der Co-Trainer lobte die kämpferische Einstellung. Mit der allein waren die spielerisch guten und ausgeglichen besetzten Gäste (Heyden 18, Hall 18, Kovacevic 14, White 10) aber nicht zu bezwingen. Erneut scheiterten die Baskets, die in dieser Serie nun bereits fünf Heimspiele mit einer Differenz von weniger als sechs Punkten verloren, an Kleinigkeiten. In der ersten Halbzeit hatten sich beide Mannschaften noch eine Partie auf Augenhöhe geliefert. Die Baskets-Startformation warf eine 6:2-Führung heraus. Als die Heidelberger mit schnellem Angriffspiel konterten und 15:10 vorn lagen, brachte Naechster die zweite Fünf. Die Hausherren stabilisierten sich, gingen beim 35:34 zwei Minuten vor der Pause wieder in Führung und hatten auch beim Seitenwechsel die Nase vorn. Im dritten Viertel bestimmten zunächst die Gäste das Geschehen. Heidelberg brachte den Ball nun immer wieder nah ans Brett, traf dort mit guter Quote und führte bereits mit 60:49, ehe Naechster in einer Auszeit seine Mannen wachrüttelte. Die reagierten prompt mit einem 9:2-Lauf und lagen vor dem Schlussviertel nur noch mit 58:62 zurück. In den letzten zehn Minuten aber gelang den Hausherren keine Wende mehr. Immerhin kämpften sich die Domstädter nach einem 63:73 (35.) nochmals ins Spiel zurück und waren beim 73:75 25 Sekunden vor der Schluss-Sirene wieder in Schlagdistanz. Als Paderborn foulen mussten, traf Hall die entscheidenden Freiwürfe. Uni Baskets: Adams (5 Punkte, 11 Assists), Grim (13 Pkt., 9 Rebounds), Tufegdzic (9 Pkt.), Daubner (2 Pkt.), Buntic (6 Pkt.) , Kahl (0), Gloger (17 Pkt.), Wolf (0), Vest (15 Pkt.), Kuhle (6 Pkt.).

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