Paderborn Till Gloger ist Paderborns Topscorer

Basketball: Der Zweitligist hat eine sehr ordentliche Hinrunde gespielt

Jochem Schulze

Paderborn. Mit dem Weihnachtsspiel gegen die Academics Heidelberg starten die Uni Baskets Paderborn am morgigen Freitag (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) in die Rückrunde der 2. Basketball-Bundesliga. Die Hinserienbilanz des Teams von Uli Naechster fällt sehr vorzeigbar aus. Die Paderborner haben sieben von 15 Partien gewonnen und liegen aktuell nur einen Sieg und auch lediglich einen Rang hinter einem Play-Off-Platz zurück. Das ist sicher auch das Verdienst von Till Gloger. Der 23-Jährige, der vor Serienbeginn und nach vier Jahren an der University of Maine zu den Baskets zurückgekehrt war, hat die Erwartungen mehr als nur erfüllt. Der 2,04-Meter-Mann produziert in einer durchschnittlichen Einsatzzeit von gut 23 Minuten satte 14,5 Punkte und führt so die Scorerliste der Uni Baskets an. "Wir funktionieren als Team. Und ich habe mit Chase Adams und Matt Vest zwei Mitspieler, die genau wissen, wie sie mich am effizientesten einsetzen können", sagt Gloger. Der fühlt sich an der Pader wohl: "Es war die richtige Entscheidung, zu den Baskets zurückzukehren. Ich kann hier den nächsten Schritt machen". Der nächste Schritt für das gesamte Team ist sicherlich die Realisierung des avisierten Saisonziels. Dass die Domstädter aktuell nicht in der oberen Tabellenhälfte platziert sind, hat auch etwas mit der Heimbilanz zu tun. Bislang wurden "nur" drei von sieben Partien im Sportzentrum gewonnen. "Die Heimniederlagen gegen Nürnberg und Hamburg schmerzen natürlich", sagt Naechster über die Partien, die am Maspernplatz gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte verloren wurden. Doch auch in den Begegnungen gegen den Tabellenzweiten Kirchheim (75:80) und den Tabellendritten Crailsheim (83:89) war mehr möglich. Auswärts aber stimmt die Bilanz. In Essen und Dresden wurden Pflichtsiege eingefahren. Dazu kamen ein Erfolg in Baunach und ein nicht unbedingt erwarteter Triumph in Hanau. Immer wieder profitierten die Paderborner bei ihren Siegen von guten Feldwurfquoten. Bei den Dreiern (1.), den Zweiern (4.) und den Freiwürfen (3.) liegen die Uni Baskets im Vergleich aller 16 Mannschaften weit vorn. "Diese Statistiken nehme ich wohlwollend zur Kenntnis", sagt Naechster und richtet das Augenmerk auf die Defensive. Hier könne man "noch eine Schüppe drauflegen". So müssten die Kommunikation in der Verteidigung verbessert, die Aufgaben besser verteilt und die Hilfen besser abgesprochen werden. "Ich werden an einigen Stellschrauben drehen", kündigt der Cheftrainer an. Gegen Heidelberg sollen erste Ergebnisse sichtbar werden.

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