Mit „Galop" unterwegs: Hermès-Mitarbeiterin Antje Christin Hakenkamp. - © Sarah Jonek
Mit „Galop" unterwegs: Hermès-Mitarbeiterin Antje Christin Hakenkamp. | © Sarah Jonek

NW Mode & Beauty Dufte Zeiten: Das sind die Parfüm-Düfte des Winters

Auf den Inhalt, die Duftnote, kommt es an

Heidi Hagen-Pekdemir
Klicken Sie auf das Foto, um dieses durchzublättern. - © Screenshot
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Bielefeld. Hochsaison für Düfte: Ob als Badezusatz, Bodylotion oder Eau de Toilette – neue Kompositionen überfluten vor allem zum Herbst den Markt.

Was kommt, was bleibt? Ein Bummel durch die Parfümerien hilft, einen Überblick zu bekommen – und ist zudem eine Wohltat für die Sinne. Nicht nur wegen der teils aufregenden Düfte, auch die Flakons sind eine Freude für die Augen.

Mit „Galop" begibt sich Hermès auf den Weg in ausgewählte Parfümerien. Der Name steht für die Affinität des Luxuskonzerns zu Reiteraccessoires. Dass diese neue Komposition nach Leder riecht, passt ins Marketingkonzept. „Galop" ist übrigens das Werk von Christine Nagel, der neuen „Nase" bei Hermès. „Nasen", auch Parfümeure genannt, sind diejenigen, die neue Düfte kreieren.

Außerdem entdeckt in den Parfümerien: „Sì Le Parfum" von Giorgio Armani. „Sì" galt bereits als Erfolgsgeschichte (auch wegen des Werbevideos mit Cate Blanchett). Nun setzt „Sì Le Parfum" noch eins drauf. Es riecht intensiver und sollte entsprechend vorsichtig aufgesprüht werden. Neu ist die Beimischung der Amber-Note. Die soll dafür sorgen, dass der Duftmarkt im Hause des italienischen Edel-Schneiders wieder ordentlich in Schwung kommt.

Ebenso einen Relaunch erhalten hat „Alien", der Duftklassiker von Thierry Mugler: „Alien oud Majesteux" heißt das Wässerchen. Nicht nur der Name hat sich verändert. Der Flakon aus einem goldenen Braunton mit goldfarbener Deko soll den majestätischen Namen zusätzlich unterstreichen. Und der Duft? Kommt mit seiner holzigen Note sehr orientalisch daher.

Apropos Flakons: Puristen werden die klassischen Behälter von Jil Sander und Coco Chanel lieben, Freunde extravaganter Fläschchen eher zu Thierry Muglers „Angel" tendieren.

Doch da die Düfte alle nicht ganz billig sind, wäre es schade, wenn sie ausschließlich als Dekoration dienten. Auf den Inhalt, die Duftnote, kommt es schließlich an. Und die steht nun mal an erster Stelle.

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