Der Fleischfabrikant und Schalke-Aufsichtsratchef Clemens Tönnies (Mitte) unterhält sich im Essener Landgerichtssaal vor Prozessbeginn mit seinen Anwälten Sven Thomas (r.) und Klaus Bernsmann (Archivbild vom 22. Februar 2011). - © ARCHIVFOTO: DPA
Der Fleischfabrikant und Schalke-Aufsichtsratchef Clemens Tönnies (Mitte) unterhält sich im Essener Landgerichtssaal vor Prozessbeginn mit seinen Anwälten Sven Thomas (r.) und Klaus Bernsmann (Archivbild vom 22. Februar 2011). | © ARCHIVFOTO: DPA

ESSEN / RHEDA-WIEDENBRÜCK Fleischfabrikant Tönnies: "Das Unternehmen sollte vernichtet werden"

Konzernchef aus Rheda-Wiedenbrück wehrt sich vor Gericht

Essen/Rheda-Wiedenbrück (dpa). Der Fleischunternehmer Clemens Tönnies ist im Hackfleisch-Streit vor dem Essener Landgericht in die Offensive gegangen. "Eine systematische Minderung des Rindfleisch-Anteils ist nicht erfolgt", sagte der 54-Jährige am Dienstag den Richtern. Das Unternehmen produziere das beste Hackfleisch der Welt und habe nichts zu verheimlichen. Die Vorwürfe seien haltlos und abstrus. Wörtlich sagte Tönnies: "Das Unternehmen sollte vernichtet werden." Tönnies und zwölf leitenden Angestellten wird vorgeworfen, zwischen 2005 und 2007 Hackfleisch verkauft zu haben, bei dem der Rindfleisch-Anteil geringer war als angegeben.

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