Die Mauer: Reiner Calmund (im rosa Hemd), umringt von Sponsoren und Veranstaltern. - © Foto: BARBARA FRANKE
Die Mauer: Reiner Calmund (im rosa Hemd), umringt von Sponsoren und Veranstaltern. | © Foto: BARBARA FRANKE

Bielefeld "Ostwestfalen meets Russia" - Schlusspfiff mit Reiner Calmund

Experte: Der Manager erklärt, warum Fußball und Wirtschaft so viel gemeinsam haben

Stefan Schelp

Bielefeld. Aus, vorbei, Schlusspfiff. Neun Veranstaltungen, 1.000 Gäste - "Ostwestfalen meets Russia" war der erwartete Erfolg. Und den Schlusspunkt setzt Reiner Calmund, Ex-Sportmanager, Wirtschaftsfachmann und immer der richtige Joker, wenn es um Humor geht. "Ich bin ja nur ein einfacher, normaler, dicker Bürger", sagt er. Aber einer, der schon oft in Russland war. Und einer, der am Donnerstag wieder rüberfliegt, zur Weltmeisterschaft. "Mit der Aeroflot. Die sind die besten, die haben die breitesten Sitze." Fußball und Wirtschaft hätten viel gemeinsam. "Entscheidend sind die Ergebnisse, entscheidend ist der Tabellenplatz." Produkt und Dienstleistung müssten stimmen, egal ob es um Bayern München oder den Landmaschinenhersteller Claas geht. Fußballvereine seien längst Konzerne. Selbst der SC Freiburg habe einen Etat von mehr als 100 Millionen Euro. Einen Unterschied gebe es aber doch, sagt "Calli". Geht es einem Unternehmen schlecht, kann es neue Märkte erschließen. "Aber wenn?ste als Fußballclub absteigst, dann steig?ste ab. Ist nix mit neuen Märkten."

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