Wand der Mitglieder: Geschäftsführerin Britta Herbst bestückt die Wand mit den Mitgliedsfirmen des Pioneers Club. - © Wolfgang Rudolf
Wand der Mitglieder: Geschäftsführerin Britta Herbst bestückt die Wand mit den Mitgliedsfirmen des Pioneers Club. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld Start-Up-Plattform Pioneers Club wächst weiter

Digitale Transformation: Ein Jahr nach der Eröffnung ist der Pioneers Club in Bielefeld sehr erfolgreich. Die Plattform bringt Mittelstand, Start-ups und Experten zusammen.

Carolin Nieder-Entgelmeier

Bielefeld. Mit der Founders Foundation in Bielefeld hat die Bertelsmann Stiftung 2015 ein Ausbildungscamp für Start-ups in OWL geschaffen. Ausgehend von der Ausbildung der nächsten Unternehmergeneration, sind die Founders Foundation und die Unternehmen Schüco und Dr. Wolff mit der Gründung des Pioneers Club vor einem Jahr den nächsten Schritt gegangen. Mit Erfolg, denn die Plattform, die Mittelstand, Start-ups und Experten rund um die digitale Transformation zusammenzubringen, wächst. Im Eingang des Pioneers Club in der Bielefelder Altstadt fällt der Blick direkt auf die Wand mit Firmenlogos, die Mitglied der Plattform sind. 66 Logos von etablierten und neu gegründeten Unternehmen zeigen, wie stark sich der Pioneers Club in einem Jahr entwickelt hat. „Wir konnten in den vergangenen Monaten Unternehmen dabei unterstützen, Innovationen zu entwickeln, kreative Köpfe nach OWL holen und Start-ups Bedingungen bieten, die Wachstum ermöglichen", erklärt die Geschäftsführerin des Pioneers Club, Britta Herbst. Ziel der einzigartigen Plattform ist die Unterstützung für Start-ups, die Förderung von Unternehmen, der Aufbau eines Netzwerks und die Aufwertung des Wirtschaftsstandorts OWL. „Der Club bietet aber nicht nur Coworking-Plätze, sondern auch inhaltlichen Mehrwert", sagt Herbst. Der Pioneers Club hat sich von 800 auf 1.200 Quadratmeter vergrößert Seit der Gründung vor einem Jahr haben Herbst und ihr Team sechs Veranstaltungsformate entwickelt. „Alle Formate verfolgen das Ziel des Vernetzens. Damit wollen wir niemanden etwas aufzwingen, sondern mit niedrigschwelligen Angeboten das Netzwerk in OWL ausbauen, damit die Unternehmen die digitale Transformation meistern und so die Region stärken." Im Pioneers Club arbeiten Jungunternehmer mit ihren Teams, aber auch Freelancer oder Mitarbeiter etablierter Unternehmen, die Freiräume bekommen, um Innovationen zu entwickeln. „Auch einige Banken aus OWL stellen Mitarbeiter frei, die außerhalb der Banken neue Geschäftsideen entwickeln", sagt Herbst. Gleichzeitig hat sich auch der Club selbst verändert. Der Pioneers Club hat sich von 800 auf 1.200 Quadratmeter vergrößert. „Wir haben weitere Flächen ausgebaut, um den wachsenden Start-ups Räume mit flexiblen und günstigen Konditionen anbieten zu können", erklärt Herbst. „Viele junge Unternehmen wachsen, können aber noch nicht das Risiko teurer Mietverträge eingehen, die jahrelange Laufzeiten haben. Da helfen wir aus."

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