Wirtschaft Voltabox wächst kräftig und will die Produktionskapazitäten ausbauen

Paragon-Tochter erreicht operativ die Gewinnzone

Andrea Frühauf

Delbrück. Die börsennotierte Paragon-Tochter Voltabox, die Batteriesysteme für Gabelstapler, Bergbaufahrzeuge, Oberleitungsbusse und fahrerlose Transportsysteme fertigt, hat ihren Umsatz 2017 um 88,2 Prozent auf 27,3 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich nach erhöhten Abschreibungen auf 600.000 Euro nach minus 3,7 Millionen Euro im Jahr 2016. Als Verlust, den die Konzernmutter Paragon übernimmt, fielen unterm Strich noch 238.000 Euro an – nach knapp minus 4,7 Millionen Euro im Jahr 2016. Mit dem erfolgreichen Börsengang im Oktober 2017 habe Voltabox die Profitabilität erreicht. Das Unternehmen, an dem Paragon jetzt noch 60 Prozent hält, nahm damit 139,8 Millionen Euro als Bruttoemissionserlös ein. Das Geld soll für die Weiterentwicklung der Produkte, den Ausbau der Produktionskapazitäten und die Rückzahlung eines Gesellschafterdarlehens der Paragon AG dienen. Auch Zukäufe sind angedacht. Im laufenden Jahr soll sich der Umsatz mehr als verdoppeln und auf 60 Millionen Euro zulegen. Die Ebit-Marge soll sich auf rund 10 (2017: 2,1) Prozent verbessern.

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