Will rasant wachsen: Klaus Dieter Frers. FOTO: M. Köppelmann - © www.sportpictures.de
Will rasant wachsen: Klaus Dieter Frers. FOTO: M. Köppelmann | © www.sportpictures.de

Wirtschaft Paragon-Konzern macht Verlust

Aktionäre sollen erneut 25 Cent als Dividende erhalten. Für 2018 erwartet Vorstandschef Frers 40 Prozent Umsatzplus

Andrea Frühauf

Delbrück. „Jahr für Jahr halten wir unsere Prognosen ein und wachsen schneller als der Markt“, bilanziert Klaus Dieter Frers, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Paragon AG. Das Jahr 2017 sei das erfolgreichste in der jetzt 30-jährigen Unternehmensgeschichte gewesen. Der Konzernumsatz des Delbrücker Autozulieferers (Elektronik, Elektromobilität, Mechanik) stieg um 21,4 Prozent auf 124,8 Millionen Euro – vor allem dank der Sparten Elektromobilität und Mechanik. Stabile Dividende geplant Insgesamt verbuchte der Konzern allerdings knapp 700.000 Euro Verlust – nach 3,6 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie fiel auf minus 15 Cent. Dennoch erzielte die Paragon AG am Ende einen Gewinn von 3,9 Millionen Euro. Grund dafür sei vor allem der Verkauf von Voltabox-Aktien. Nach dem Börsengang der 100-prozentigen Tochter Voltabox im Oktober 2017, hält Paragon jetzt noch 60 Prozent an dem Batterie-Spezialisten, der voll in der Paragon-Bilanz konsolidiert wird. Geplant ist eine stabile Dividende von 25 Cent. Das operative Ergebnis (Ebit) sank um 14,5 Prozent auf 7,6 Millionen Euro. Einmalige Mehrkosten von 3,6 Millionen Euro hätten das Ebit belastet (neue Spoiler-Generation, nicht weitergereichte Kosten für Karosserie-Kinematik an Kunden). Zudem drückten Zinskosten der neuen 50-Millionen-Euro-Anleihe sowie höhere Ertragssteuern durch die mit dem Börsengang gestiegene Bilanzsumme das Finanzergebnis auf minus 4,4 Millionen Euro. Für 2018 erwartet Frers ein Umsatzplus von 40 Prozent auf 175 Millionen Euro und eine Ebit-Marge von 9 Prozent.

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