Diebold Nixdorf hat den Vorjahresumsatz nicht erreicht. - © Marc Köppelmann
Diebold Nixdorf hat den Vorjahresumsatz nicht erreicht. | © Marc Köppelmann

Paderborn Diebold-Nixdorf macht weniger Umsatz als im Vorjahr

Bilanz: Der Umsatz erreichte lediglich 2,3 Milliarden Euro, rund acht Prozent weniger als im Vorjahr.

Stefan Schelp

Paderborn. Die Diebold-Nixdorf AG, Hersteller von Geldautomaten, Kassensystemen und IT-Lösungen für den Handel, hat beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahr kräftige Einbußen hinnehmen müssen. Ursprünglich hatte der deutsche Konzern, der jetzt Teil des US-Konzerns ist, einen Umsatz auf Vorjahreshöhe erwartet. Stattdessen erreichte der Umsatz lediglich 2,3 Milliarden Euro, rund acht Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders schwierig war das Geschäft mit der Hardware für die Bankunternehmen, es ging um elf Prozent zurück. Größte Probleme bereitete das Geschäft in den Vereinigten Staaten. Hier steht ein Minus von 39 Prozent zu Buche. Dagegen war das Geschäft in Deutschland und Europa weitgehend stabil. Weniger Mitarbeiter Die Ertragslage hat sich indes verbessert. Das Periodenergebnis des Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2016/2017 um 17 Millionen Euro auf 119 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich weltweit von 9.080 auf 8.425 Beschäftigte. In Deutschland arbeiten 3.558 Menschen für Diebold-Nixdorf. Anfang Dezember hatte sich der amerikanische Konzern „mit sofortiger Wirkung" von seinem Vorstandsvorsitzenden Andy Mattes getrennt. Bis ein Nachfolger gefunden ist, soll eine Doppelspitze den Konzern führen. Jürgen Wunram, der Vorstandschef der noch immer börsennotierten Paderborner Diebold-Nixdorf AG und zugleich Chief Operating Officer des Gesamtkonzerns, führt das Unternehmen nun gemeinsam mit Christopher A. Chapman, Finanzvorstand des in Ohio ansässigen Konzerns.

realisiert durch evolver group