Nordrhein-Westfalens wichtigstes Nahverkehrsprojekt, der Ausbau des Schienenverkehrs mit dem Rhein-Ruhr-Express (RRX), hat eine Hürde bei der Finanzierung genommen. - © picture alliance / Henning Kaiser/dpa
Nordrhein-Westfalens wichtigstes Nahverkehrsprojekt, der Ausbau des Schienenverkehrs mit dem Rhein-Ruhr-Express (RRX), hat eine Hürde bei der Finanzierung genommen. | © picture alliance / Henning Kaiser/dpa

Düsseldorf 150-Millionen-Euro-Vereinbarung für Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet

Millionen Pendler sollen von RRX profitieren

Düsseldorf (dpa). Nordrhein-Westfalens wichtigstes Nahverkehrsprojekt, der Ausbau des Schienenverkehrs mit dem Rhein-Ruhr-Express (RRX), hat eine weitere Hürde genommen: NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) und Vertreter von Bund und Bahn unterzeichneten am Donnerstag eine Finanzierungsvereinbarung über knapp 150 Millionen Euro für die Ruhrgebietsstrecke zwischen Essen und Bochum. Baurecht auf der Strecke Anfang 2018 erwartet „Der RRX wird Millionen von Pendlern in einem der größten Ballungsräume Europas eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität bieten", sagte der NRW Bahn-Bevollmächtigte Werner Lübberink. Ein Großteil des Geldes für den Ausbau kommt vom Bund. Das Baurecht auf der Strecke wird Anfang nächsten Jahres erwartet. Zum Mammutprojekt RRX gehören Gleisneubauten und Modernisierungen zwischen Köln und Dortmund sowie die Anschaffung moderner und komfortablerer Züge. Ziel ist eine Verkürzung des Taktes auf 15 Minuten. Damit sollen zunehmend auch Autofahrer zum Umstieg auf die Bahn bewegt werden. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 3,5 Milliarden Euro.

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