Paragon Vorstand Klaus Dieter Frers in der neuen Fertigung der Akkus bei Voltabox. - © Marc Köppelmann
Paragon Vorstand Klaus Dieter Frers in der neuen Fertigung der Akkus bei Voltabox. | © Marc Köppelmann

Delbrück Paragon profitiert vom Voltabox-Erfolg

Neun-Monats-Zahlen: Autozulieferer wächst mit zweistelliger Rate

Martin Krause

Delbrück. Der Delbrücker Autozulieferer Paragon hat an Dynamik weiter zugelegt: Dank des starken dritten Quartals ist die Wachstumsrate für die ersten neun Monate 2017 auf 15 Prozent geklettert, der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich auf 84,7 (73,7) Millionen Euro. Vor allem die noch jungen Segmente Elektromobilität (Voltabox) und Mechanik bescheren der von Klaus Dieter Frers geführten Paragon AG derzeit das rasante Wachstumstempo. Während das Geschäft mit Batteriesystemen für Industriefahrzeuge mit Elektromotor sich auf 13,8 Millionen Euro glatt verdoppelte, sorgte die Serienproduktion von ausfahrbaren Heckspoilern im Segment Mechanik für ein Plus von 127 Prozent auf 5,3 Millionen Euro Umsatz. Demgegenüber wuchs das Kerngeschäft mit Luftgütesensoren und Auto-Elektronik nur verhalten um 1,8 Prozent auf 65,8 Millionen Euro."Innovationen, die schnell an Bedeutung zunehmen" „Mit unserem einzigartigen Geschäftsmodell entwickeln wir genau solche Produktinnovationen, die sehr schnell an Bedeutung für Hersteller, Mobilitätsanbieter und Fahrzeuginsassen zunehmen“, zeigte sich Vorstandschef Frers mit der Entwicklung zufrieden. Der Konzerngewinn stieg kräftig auf 2,1 (Vorjahr 0,8) Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern verbesserte sich das Ergebnis (Ebit) um knapp 20 Prozent auf 6,1 (5,1) Millionen Euro. Das Unternehmen mit konzernweit inklusive Zeitarbeitern derzeit 665 Beschäftigten (davon 130 bei der Tochter Voltabox) bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr: Demnach soll der Umsatz auf 120 bis 125 Millionen Euro steigen, das Ebit-Ergebnis soll am Ende 10,8 bis 11,9 Millionen Euro erreichen.

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