Die Aktienkurse von Voltabox entwickeln sich äußerst positiv. - © picture alliance / Boris Roessler/dpa
Die Aktienkurse von Voltabox entwickeln sich äußerst positiv. | © picture alliance / Boris Roessler/dpa

Delbrück Voltabox zeigt hohes Wachstumstempo

Neun-Monats-Zahlen: Batterieanbieter erhöht den Umsatz und reduziert die Verluste

Martin Krause

Delbrück. Einen Monat nach dem Börsengang hat der Delbrücker Batteriesystemanbieter Voltabox nun starke Wachstumszahlen für die ersten neun Monate des Jahres 2017 vorgelegt. Der Umsatz hat sich im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt und stieg um 138 Prozent auf 16,3 (Vorjahr: 6,9) Millionen Euro, meldete das Unternehmen. Voltabox gehört mehrheitlich zum Autozulieferer Paragon und beschäftigt in Delbrück und Austin (US-Staat Texas) insgesamt rund 90 Mitarbeiter. Besonders erfolgreich war demnach gerade das Kerngeschäft – mit Batterien für Gabelstapler, Bergbaufahrzeuge und Oberleitungsbusse. Mit der Ausrichtung auf „sehr anspruchsvolle industrielle Anwendungen haben wir uns bereits eine sehr starke Marktposition in der schnell wachsenden Elektromobilität gesichert", erklärte Voltabox-Vorstandschef Jürgen Pampel. Die neuen Aktionäre, die für rund 40 Prozent der Aktien im Oktober mehr als 150 Millionen Euro gezahlt haben, sollen nicht lange darben: Vor Zinsen und Steuern wird bereits für das Gesamtjahr 2017 „ein leicht positives Ergebnis" erwartet, wie Voltabox nun bekräftigte. Nach den ersten neun Monaten ermäßigte sich der Verlust vor Zinsen und Steuern auf 1,75 (2,75) Millionen Euro. Hier seien negative Fremdwährungseffekte aus der Darlehensgewährung der Konzernmutter Paragon an die Voltabox of Texas, Inc. ergebniswirksam – bereinigt um diese Effekte habe sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf minus 246.000 Euro verbessert. Unter dem Strich habe sich der Fehlbetrag auf 1,54 (3,26) Millionen Euro halbiert. Die Eigenkapitalquote stieg auf 32,9 Prozent.

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