Der Unternehmer Lars Windhorst aus Rahden sagt, es habe "einige Turbulenzen" gegeben. - © Archivfoto / picture alliance / BREUEL-BILD
Der Unternehmer Lars Windhorst aus Rahden sagt, es habe "einige Turbulenzen" gegeben. | © Archivfoto / picture alliance / BREUEL-BILD

London/Rahden Lars Windhorst ist nicht mehr Chef der eigenen Firma

Die Geldgeber seines Unternehmens sollen den gefeierten Jungunternehmer aus Rahden entmachtet haben

London/Rahden. Lars Windhorst ist nicht mehr Geschäftsführer der Investment-Holding Sapinda, die er 2009 gegründet hat. Das berichtet der Stern in seiner neuen Ausgabe. Demnach habe der gebürtige Rahdener die Position bereits am 18. August abgegeben. Neuer Geschäftsführer (CEO) ist dem Bericht zufolge Karim Sehanomi von der Investmentgesellschaft ADS Securities aus Abu Dhabi. Die arabischen Investoren übernähmen damit die Macht in der Firma. Lars Windhorst selbst wird im Stern mit den Worten zitiert, seine Wiederwahl als CEO sei für die nächsten Wochen geplant. Darüber gebe es auch eine schriftliche Vereinbarung. Auf die Frage, ob seine Firma vor dem Scheitern stünde, wird Windhorst mit den Worten "es gab einige Turbulenzen" zitiert. Er habe die Lage jedoch im Griff. Bereits zwei Unternehmenspleiten Der gefeierte Jungunternehmer (41) hatte nach den Pleiten zweier von ihm gegründeten Unternehmen im Jahr 2009 die Londoner Beteiligungsgesellschaft Sapinda Holding mitbegründet. Aber auch hier scheint derzeit nicht alles rund zu laufen: Erst im Juli hatte Windhorst vermeldet, einen Millionenstreit mit dem Unternehmen Romanello Financial Corp. beigelegt zu haben. Dabei ging es um Sapinda-Bonds, die Romanello gekauft hatte. Man habe sich außergerichtlich geeinigt, hieß es. Jurisitische Streitigkeiten seien in dieser Branche üblich, hatte Windhorts-Sprecher Andreas Fritzenkötter damals gesagt. Jeder hätte irgendwo Geldprobleme.

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