Viel Herz für die Landwirtschaft: Wilhelm Brüggemeier (v. l.), Hubertus Beringmeier, Hermann Seeker und Herbert Quakernack. - © Wolfgang Rudolf
Viel Herz für die Landwirtschaft: Wilhelm Brüggemeier (v. l.), Hubertus Beringmeier, Hermann Seeker und Herbert Quakernack. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld Landwirte in OWL ziehen durchwachsene Jahresbilanz

Ob niedrige Milchpreise, schwache Ernte oder der zurückkehrende Wolf – die Bauern stehen vor vielen Herausforderungen. Doch es herrscht auch Zuversicht

Bielefeld. Der schwierige Milchmarkt, die wieder aufgekommene Vogelgrippe, die Rückkehr des Wolfes, der hohe Flächenverbrauch und die wachsende Bedeutung von Tierwohl und Nachhaltigkeit: Es gibt Themen, die das landwirtschaftliche Jahr besonders geprägt haben. Darüber berichtete der Landwirtschaftliche Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld. Hubertus Beringmeier, Vorsitzender des Verbands, richtete den Blick zunächst auf das Feld: Unterdurchschnittliche Erträge bei nicht zufriedenstellenden Preisen lautet die Kurzzusammenfassung. Die Ernteerträge von Gerste, Weizen und Raps seien um zehn bis 20 Prozent geringer als im ertragsstarken Jahr 2015. Vor allem der Weizen habe unter den schlechten Witterungsbedingungen gelitten. Da die Sonne im Juni fehlte, fielen die Getreidekörner kleiner aus. Mais und Kartoffeln litten unter der langen spätsommerlichen Trockenphase...

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