NRW NRW klagt: Bund zahlt zu wenig für Bahnausbau

Landesverkehrsminister fordert mehr Investitionsmittel

Bielefeld. Bahnexperten haben die Klage von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, das Land Nordrhein-Westfalen werde bei Infrastrukturmitteln durch den Bund stark benachteiligt, bekräftigt. Groschek hatte die Zuweisungen des Bundes in die Region zwischen Weser und Rhein als "schlechten Witz" bezeichnet. Laut Groschek hat die Bundesregierung für die Bahn bis 2015 Gesamtinvestitionen von rund 8,6 Milliarden Euro eingeplant. "Gerade mal 167 Millionen davon fließen – oder besser: tröpfeln – nach NRW", beklagte der Minister in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. Damit entfielen auf NRW nicht einmal zwei Prozent des Gesamtetats. Nach Groscheks Meinung müssten es gut 20 Prozent sein. Dies ergebe sich aus dem Schlüssel, der sonst bei gemeinsamen Finanzierungen der Länder angewendet werde...

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