Die Rennstrecke Bilster Berg kann weiter gebaut werden, darf aber vorerst nicht in Betrieb gehen. - © FOTO: BILSTER BERG DRIVE RESORT
Die Rennstrecke Bilster Berg kann weiter gebaut werden, darf aber vorerst nicht in Betrieb gehen. | © FOTO: BILSTER BERG DRIVE RESORT

BAD DRIBURG/ MÜNSTER Bilster Berg: Rennstrecke geht vorerst nicht in Betrieb

Oberverwaltungsgericht bestätigt Urteil aus erster Instanz

Bad Driburg/Münster (dpa/nw). Die Betreiber der geplanten Teststrecke für Rennwagen in Ostwestfalen dürfen ihre Anlage in Ruhe zu Ende bauen, aber erst einmal nicht in Betrieb nehmen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster. Mit dem Beschluss urteilte das Gericht wie schon die erste Instanz. Nachbarn hatten gegen die Anlage am Bilster Berg bei Bad Driburg Klagen eingereicht. Sie hatten die Bauarbeiten per Eilantrag stoppen wollen, bis in der Sache endgültig entschieden ist. Denn nach ihrer Ansicht schöpft das Konzept der Betreiber die Grenzwerte für Lärm voll aus, um die Strecke optimal auszulasten. Daher seien Anwohner nicht genügend geschützt. Die Besitzer der Anlage halten dagegen, dass aufwendige Technik die Einhaltung der Grenzwerte überwache. Die Hauptsacheverfahren werden noch beim Verwaltungsgericht Minden entschieden. Ursprünglich hätte die Strecke für Tests und Präsentationen Anfang Juli dieses Jahres in Betrieb sollen. Es wäre die erste neue Rennstrecke in Westdeutschland seit rund 80 Jahren. Nicht nur Anwohner, auch Umweltschützer sind gegen die Piste.

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