Bei den Spinnen im Pflegeheim hätte es sich um eine brasilianische Wanderspinne, auch Bananenspinne genannt, handeln können. - © picture alliance / blickwinkel/G. Kunz
Bei den Spinnen im Pflegeheim hätte es sich um eine brasilianische Wanderspinne, auch Bananenspinne genannt, handeln können. | © picture alliance / blickwinkel/G. Kunz

Bramsche Großeinsatz im Seniorenheim: Vermeintlich giftige Spinnen stellen sich als harmlos heraus

Zunächst war vermutet worden, dass es sich um für Menschen giftige Bananenspinnen handelt

Bramsche (dpa). In einem Pflegeheim in Bramsche im Landkreis Osnabrück haben aus einer Obstkiste gekrabbelte Spinnen am Donnerstag einen Großeinsatz ausgelöst. Zunächst war vermutet worden, dass es sich um für Menschen giftige Bananenspinnen handelt - erst am späten Nachmittag gab es Entwarnung. Nach dem Alarm seien binnen kurzer Zeit Schädlingsbekämpfer, Vertreter des Landkreises und der Rettungsdienste, die Freiwillige Feuerwehr Bramsche, die Kreisfeuerwehr und die Polizei vor Ort im Einsatz gewesen, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Spinnen-Fachmann aus Frankfurt wurde hinzugezogen Zunächst sollte ein Experte vom Osnabrücker Zoo prüfen, ob es sich um toxische Bananenspinnen handelt. Als dieser die von Heim-Mitarbeiterinnen eingefangenen zwei Tiere nicht bestimmen konnte, wurde ein Spinnen-Fachmann vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt am Main zurate gezogen. Dieser stellte anhand von Fotos fest, dass es sich um eine ungefährliche Art handelt. „Nach dieser Zusicherung durch den Experten konnten die vorsorglich vorbereiteten Maßnahmen zur Evakuierung des Seniorenheims abgesagt werden", teilte die Feuerwehr weiter mit. Mindestens drei Spinnen waren am Donnerstag aus einer gelieferten Obstkiste gekrabbelt. Sie hatten etwa die Größe eines Daumennagels.

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