Ein Mann hatte sich bei der Aachener Polizei wegen seines beschmierten Autos gemeldet. Nachdem die Anzeige aufgenommen war, schilderte ein Polizeisprecher den Sachverhalt in einem Gedicht. - © Polizei Aachen
Ein Mann hatte sich bei der Aachener Polizei wegen seines beschmierten Autos gemeldet. Nachdem die Anzeige aufgenommen war, schilderte ein Polizeisprecher den Sachverhalt in einem Gedicht. | © Polizei Aachen

Aachen Poesie statt Beamtendeutsch - Ein kurioser Fall der Aachener Polizei

Aachen (dpa). In Gedichten muss es nicht immer um Liebe gehen, auch Falschparken und Selbstjustiz können zur Poesie anregen. Seine Dichtkunst mit Jamben und Paarreimen hat der für seinen Humor bekannte Aachener Polizeisprecher Paul Kemen am Freitag unter Beweis gestellt: „Zur Wache kam ein Mann, erbost gab er dort an, sein Auto habe man beschmiert, darüber sei er sehr pikiert. Mit Farbe sei's besprüht, wo er doch stets bemüht, die Vorschriften zu beachten, die Menschen bisher so machten. Kein Parkplatz war mehr frei, drum war's ihm einerlei, nur einmal falsch zu parken, endet ja nicht gleich am Haken. Unbekannte, die das gesehen, machten daraus ein Geschehen, sprühten Farbe auf's Gefährt. Damit man(n) sich das auch merkt. Bilder und Geschichte, beschäftigen nun Gerichte." Die letzte Anmerkung des Polizeisprechers: Es handelte sich um Sprühkreide. Die konnte problemlos abgewischt werden.

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