Die zerstörte Frontplatte des Fahrscheinautomaten in Dortmund-Scharnhorst. Bei der Sprengung ist am frühen Dienstagmorgen ein 31-Jähriger ums Leben gekommen. - © dpa
Die zerstörte Frontplatte des Fahrscheinautomaten in Dortmund-Scharnhorst. Bei der Sprengung ist am frühen Dienstagmorgen ein 31-Jähriger ums Leben gekommen. | © dpa

Dortmund Mann sprengt Fahrkartenautomat und stirbt - Zugverspätungen

Betroffen waren am Morgen die Bahnlinien zwischen Dortmund und Hamm.

Matthias Schwarzer

Dortmund. Auf den Bahnlinien im Ruhrgebiet ist es am Morgen zu erheblichen Verspätungen gekommen. In der Nacht hatte ein Mann am Bahnhof Dortmund-Scharnhorst versucht, einen Fahrkartenautomaten zu sprengen. Er wurde dabei tödlich verletzt. Der 31-Jährige war laut Medienberichten mit schweren Verletzungen vor dem Automaten gefunden worden. Rettungskräfte und Ersthelfer hatten erfolglos versucht, den Verletzten wiederzubeleben. Wegen des Unfalls und der Spurensicherung der Polizei ist es am Morgen zu starken Beeinträchtigungen im Bahnverkehr gekommen. Fern- und Nahverkehr rund um Dortmund und Hamm mussten großräumig umgeleitet werden. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind die Streckensperrungen inzwischen aufgehoben. Die Linien RE1, RE6 und RE11 halten auch wieder planmäßig in Dortmund-Scharnhorst.

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