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Osnabrück Amerikanische Fliegerbombe in Osnabrück entschärft

A 33 blieb befahrbar, allerdings wurde die Auffahrt Lüstringen in Richtung Bielefeld gesperrt

Osnabrück (dpa). Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Sonntag in Osnabrück entschärft worden. Rund 8.000 Menschen mussten deshalb ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Betroffen waren die Stadtteile Schinkel-Ost, Schinkel und Fledder. „Die Fünf-Zentner-Bombe war gut erhalten und hatte zwei konventionelle Zünder, die unbeschädigt waren", sagte Stadtsprecher Jürgen Wiethäuper. Die Entschärfung sei unproblematisch gewesen. Die Sprengmeister waren zunächst von einer größeren Bombe ausgegangen. Die Fliegerbombe steckte senkrecht im Boden in einer Tiefe von rund 4,5 Metern, mit dem Heck nach unten. Das sei sehr ungewöhnlich gewesen, sagte der Stadtsprecher. „Probleme hatten wir mit dem nassen Gelände, der Boden war sehr instabil und rutschte beim Ausbaggern immer nach", berichtete Wiethäuper. Die Bewohner konnten am Nachmittag wieder in ihre Häuser zurück. Der Bahnverkehr in Richtung Hannover war für die Dauer der Entschärfung eingestellt worden. Die Autobahn 33 blieb befahrbar, allerdings wurde die Auffahrt Lüstringen in Richtung Bielefeld gesperrt. Die Fliegerbombe war bei der Auswertung von Luftaufnahmen entdeckt worden. „Wir arbeiten die verschiedenen Stadtteile systematisch durch", sagte Wiethäuper. Dabei würden alle Verdachtspunkte untersucht.

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