Die Feuerwehrgewerkschaft schlägt Alarm: In einigen Kommunen fehlt es den Einsatzkräften an der richtigen Ausstattung und am Personal. - © Andreas Frücht (Symbolfoto)
Die Feuerwehrgewerkschaft schlägt Alarm: In einigen Kommunen fehlt es den Einsatzkräften an der richtigen Ausstattung und am Personal. | © Andreas Frücht (Symbolfoto)

Regionale Politik Feuerwehr-Gewerkschaft: Kommunale Einsparungen gefährden Leben

Die Einsatzkräfte leiden unter schlechter Ausstattung und Personalengpässen

Düsseldorf (dpa). Bei der Feuerwehr wird nach Einschätzung der Gewerkschaft so viel gespart, dass dies Leben kosten könnte. „In manchen Kommunen ist die Ausstattung der Feuerwehr so schlecht, dass es für Hilfesuchende oder unsere Kollegen lebensgefährlich werden kann", sagte Ingo Schäfer, Vorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. Viele Feuerwehren litten unter kommunalen Sparplänen. Besonders in Städten mit einem Nothaushalt sei die Lage dramatisch. Betroffen seien Städte in Nordrhein-Westfalen und in entlegenen ländlichen Gebieten im Osten der Republik. Der Bund müsse die Kommunen bei der Finanzierung solch elementarer Einrichtungen wie der Feuerwehr stärker unterstützen, forderte Schäfer. „Jede Feuerwehr kann nur dann den Schutz der Menschen ausreichend gewährleisten, wenn die Technik funktioniert, auf einem modernen Stand ist und es genug Kollegen zur Eigensicherung gibt." Hinzu komme, dass die Anforderungen immer weiter stiegen: „Ab 2022 hat der Notfallsanitäter eine Ausbildungszeit von drei Jahren, diese Ausbildung kommt zu der handwerklichen Ausbildung und der Feuerwehrausbildung von 4,5 Jahren dazu", erläuterte Schäfer. Sie sind bei der Berufsfeuerwehr oder Freiwilligen Feuerwehr in OWL? Dann diskutieren auch Sie gerne mit in unserer Kommentarfunktion unter diesem Artikel!

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