Bereit: Über die Weihnachtsfeiertage steht die Mitarbeiter der Straßenmeistereien in Bereitschaft. - © Ralf Bittner
Bereit: Über die Weihnachtsfeiertage steht die Mitarbeiter der Straßenmeistereien in Bereitschaft. | © Ralf Bittner

NRW 30.000 Tonnen Salz sind bereits verbraucht: Straßenwärter für Feiertage gerüstet

Winterdienst: 1.900 Straßenwärter stehen in Bereitschaft, wenn die Straßen plötzlich glatt werden. Die Einsätze bei Schnee und Eis werden in Hamm und Krefeld koordiniert. in den Zentralen wird die Wetterentwicklung beobachtet

Dirk-Ulrich Brüggemann

Gelsenkirchen. Die Straßenwärter in den Straßenmeistereien sind für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage gerüstet. Weiße Weihnachten sind zwar in den niederen Lagen von Nordrhein-Westfalen von dem Wetterexperten nicht vorausgesagt. Sollte es aber zu überfrierender Nässe kommen, stehen die 1.900 Straßenwärter von des Landesbetriebs Straßenbau bereit, um während der Feiertage für möglichst schnee- und eisfreie Fahrbahnen zu sorgen. Bislang haben die Männer und Frauen mit dem orangefarbenen Arbeitsanzug in NRW in diesem Winter schon 30.000 Tonnen Salz auf den Straßen gestreut. „Der Fuhrpark des Straßen-NRW-Winterdienstes besteht aus rund 520 Straßen-NRW-eigenen LKW und Geräteträgern. Außerhalb der Autobahnen, auf den Bundes- und Landesstraßen unterstützen Fremdfirmen mit rund 180 Unternehmer-LKW die Straßenmeistereien im Winterdienst", weiß Pressesprecher Bernd. A. Löchter. Die Einsätze des Winterdienstes werden aus Hamm und Krefeld gesteuert. Dort befinden sich die Winterdienstzentralen, die bis April die Wetterentwicklung und die Straßenzustände auf den nordrhein-westfälischen Autobahnen überwachen. Die Mitarbeiter der Winterdienstzentrale stehen bei ihrer Arbeit im engen Kontakt mit der Autobahnpolizei und dem Deutschen Wetterdienst. Ständig werden Informationen ausgetauscht. Wenn ein Winterdiensteinsatz erforderlich wird, informiert die Winterdienstzentrale den Bereitschaftsdienst der jeweiligen Autobahnmeisterei. Die Mitarbeiter dort beobachten während ihrer regulären Arbeitszeit natürlich auch die Wetterentwicklung. Deuten sich nach den Wetterprognosen auch außerhalb der Dienstzeiten der Autobahnmeisterei winterliche Verhältnisse an, wird sofort ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. „Bei Straßen-NRW sind aktuell rund 220 Straßenwetterstationen im Autobahnnetz und rund 60 im Zuge von Bundes- und Landesstraßen installiert. Hiermit wird der Straßenzustand überwacht", sagt Bernd A. Löchter. Diese Wetterstationen erfassen auf Brücken und in anderen kritischen Streckenabschnitten die meteorologischen Daten wie Lauftemperatur, relative Luftfeuchte und Niederschlag und auch die notwendigen Straßenzustandsdaten.

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