Ein Mann steht am 16. Mai 2015 in Ibbenbüren im zerstörten Fahrerhaus des Zuges. - © dpa
Ein Mann steht am 16. Mai 2015 in Ibbenbüren im zerstörten Fahrerhaus des Zuges. | © dpa

Ibbenbüren/Münster Zug rammt Güllewagen: Traktorfahrer schildert vor Gericht seine Rettungsversuche

Ibbenbüren/Münster (lnw). Nach einem schweren Zugunglück im Münsterland mit zwei Toten und mehreren Verletzten steht seit Mittwoch ein junger Traktorfahrer vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-Jährigen vor, den tödlichen Zusammenstoß in Ibbenbüren im Frühjahr 2015 durch fahrlässiges Verhalten verursacht zu haben. Er soll seinen Gülleanhänger nicht richtig am Traktor befestigt haben. Beim Überqueren der Gleise löste sich der angehängte Wagen und steckte auf dem Bahnübergang fest. Alle vier Räder wurden durch eine Notbremse blockiert, die durch das Reißen des Bremskabels ausgelöst worden war. Eine herannahende Regionalbahn konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und raste mit mehr als 120 Stundenkilometern in das Hindernis. Der Triebwagen wurde eingedrückt. Der Lokführer und eine 18-Jährige starben, 15 Passagiere wurden verletzt, einige von ihnen schwer...

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