Solaranlagen - © Foto: Martin Schutt
Die Grünen fordern, nur noch den Zubau großer Photovoltaik-Anlagen zu beschränken. | © Foto: Martin Schutt

Vor Bundestagswahl Grüne planen «Solar-Offensive»

Passau - Rund sechs Wochen vor der Bundestagswahl setzen die Grünen auf eine «Solar-Offensive». «Die Einschränkungen für Zubau, Einspeisung und Eigenverbrauch haben seit 2012 zu einem Einbruch von über 80 Prozent im jährlichen Zubau geführt», zitiert die «Passauer Neue Presse» ein Positionspapier der Partei.

Verfasst wurde es demnach unter anderem von Spitzenkandidat Cem Özdemir. «Es ist absurd, dass die deutsche Wirtschaft, die diese
Technologie vorangetrieben hat, nun von der Bundesregierung
ausgebremst wird», heißt es dem Bericht zufolge weiter. Die Zukunft der Solarenergie seien vor allem kleinere Anlagen außerhalb der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur kostengünstigen Selbstversorgung.

Wer Solarstrom erzeuge, solle künftig selbst entscheiden können, ob dieser selbst genutzt werde, als «Mieterstrom» in die Nachbarschaft geleitet, als «Grünstrom» in die regionale Vermarktung gegeben oder als «Graustrom» zum Marktpreis ins Netz eingespeist werden solle. Die Grünen fordern demnach, nur noch den Zubau großer Photovoltaik-Anlagen zu beschränken.

Copyright © Neue Westfälische 2017
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2017
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group