Amnesty: Auch deutsche Autokonzerne zu lax bei Kinderarbeit

Berlin - Die großen deutschen Autohersteller gehen aus Sicht von Amnesty International nicht entschlossen genug gegen Kinderarbeit vor. Hintergrund ist der wachsende Bedarf an Kobalt, das unter anderem wichtig für Energiespeicher von Elektro-Autos ist. In Kobaltbergwerken im Kongo riskierten schon Kinder ab sieben Jahren ihre Gesundheit und ihr Leben, kritisiert Amnesty. BMW, Volkswagen und Daimler legten Menschenrechtsverletzungen nicht sorgfältig genug offen. Die Unternehmen kündigten an, die Vorwürfe zu prüfen. Sie sagen, von Zulieferern werde erwartet, Menschenrechte zu achten.

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